Lerne inspirierende Frauen aus der ganzen Welt kennen.

Lerne inspirierende Frauen weltweit kennen.

Das Laufen half Louise Butcher, sich nach der Entfernung ihrer Brüste mit ihrem Körper anzufreunden. Um anderen Mut zu machen, läuft sie Marathons wie den in London mit freiem Oberkörper. Mittlerweile inspiriert sie Frauen auf der ganzen Welt, es ihr gleichzutun.
Marlene JacobsenLondon
Frauen verdienen weniger, steigen seltener auf und sind auch noch selbst schuld daran? Ein Gespräch mit der Autorin Barbara Blaha über unterschätzte Mädchen, strukturelle Hürden am Arbeitsmarkt und ein System, das sich nicht durch individuelle Entscheidungen verändern lässt.
Milena ÖsterreicherWien / Lissabon
Am Anfang stand die Liebe zum Lesen und zu den Büchern. Heute ist Paloma Sánchez eine der herausragendsten Restauratorinnen von Büchern und Dokumenten in Spanien. Ihr Geheimrezept: Geduld, Ruhe und Ausdauer.
Heike PapenfussValencia / München
Lange feierten die Niederlande ihr Nikolausfest mit der Figur Zwarte Piet. Heute ist die Blackface-Karikatur Schwarzer Menschen aus weiten Teilen des öffentlichen Raums verschwunden. Dahinter steht auch die Arbeit eines Kollektivs, das sich vor 15 Jahren gründete: „Nederland wordt beter“. Nun hat die Gruppe ihre Mission für beendet erklärt.
Sarah TekathAmsterdam
Mauretanien kommt in europäischen Medien kaum vor, obwohl dort insbesondere Frauen bis heute kaum Rechte haben und Sklaverei de facto fortbesteht. Menschenrechtsaktivist Yahya Ekhou hat einige ihrer Lebensgeschichten gesammelt. Entstanden ist ein Buch über Diskriminierung, Repression, Protest und Liebe.
Helen HeckerPalermo
Fußball ist in Argentinien weit mehr als Maradona, Messi und der WM-Titel der Männer. Er ist Leidenschaft, Identität und sozialer Kitt — auch für jene, die lange im Abseits standen, wie ein Besuch bei einem feministischen Fußballclub im größten Armutsviertel von Buenos Aires zeigt.
Laura MayBuenos Aires
In Kanada kämpft ein indigenes Kollektiv für die Umsetzung des „Red Dress Alert“ – ein Alarmsystem, das beim Verschwinden indigener Frauen die Bevölkerung informiert. Wie soll so ein System aussehen – und warum ist es überhaupt notwendig? Ein Blick auf die Krise der Gewalt an indigenen Frauen.
Annika BremickerQuébec
Irland hat als erstes Land ein dauerhaftes Grundeinkommensmodell für Kunstschaffende eingeführt: 2.000 Menschen erhalten für drei Jahre wöchentlich 325 Euro. Das Programm soll finanzielle Unsicherheit reduzieren, kreative Arbeit ermöglichen und die Wirtschaft fördern. Die Neuerung bringt auch in Deutschland neue Impulse in die Debatte.
Mareike GraepelDublin
In ihrer Kolumne „Arturos Reise“ schreibt Korrespondentin Helen Hecker alle paar Wochen über das Leben mit Down-Syndrom sowie die Frage, wie Gesellschaften mit Menschen umgehen, die ein bisschen anders sind und was ein gutes Leben eigentlich bedeutet.
Helen HeckerPalermo
Im anglophonen Westen Kameruns tobt seit Jahren ein Konflikt. Bewaffnete Gruppen, staatliche Repression und eine zunehmend erschöpfte Bevölkerung prägen den Alltag. Während auf politischer Ebene die Situation seit Jahrzehnten nahezu unverändert ist, nehmen die Witwen des Konflikts ihr Schicksal selbst in die Hand.
Helena KreiensiekDakar
Kinder stellen oft die unbequemsten Fragen – auch über Geld und Gerechtigkeit. Autorin Saskia Hödl hat daraus ein Kinderbuch gemacht. Im Interview spricht sie darüber, warum Finanzbildung früh beginnen sollte und warum Altersarmut bei Frauen kein Problem ist, das sich mit dem richtigen ETF lösen lässt.
Milena ÖsterreicherWien / Lissabon
50 Jahre nach Beginn der argentinischen Militärdiktatur sind die Forderungen der argentinischen Menschenrechtsaktivistin Nora Cortiñas weiterhin aktuell. Unsere Korrespondentin konnte sie kurz vor ihrem Tod im Mai 2024 in Buenos Aires besuchen. Ein Porträt der „Mutter aller Schlachten“.
Laura MayBuenos Aires
Marie Kilg ist eine der drei Hosts des „KI-Podcast“ und hat als „Chief AI Officer“ die KI-Strategie der Deutschen Welle (DW) mitgestaltet. Seit April 2026 hat sie der DW den Rücken gekehrt und arbeitet nun an eigenen Projekten. Im Gespräch erzählt sie, wie sich im Zuge der KI-Revolution die Medienbranche verändert. 
Pauline TillmannKonstanz
In Dänemark sind die meisten Statuen von Frauen namenlos oder nackt. Um darauf aufmerksam zu machen, strickte Louise Mørup einer solchen Statue in Kopenhagen ein buntes Kleid. Wie aus einer symbolträchtigen Aktion ein Trend im ganzen Land wurde.
Marlene JacobsenLondon
Mit 13 Jahren kam Atena Adineh aus dem Iran nach Österreich. Als junge Frau kämpfte sie aufgrund einer Erkrankung selbst um ihr Leben. Heute unterstützt sie mit ihrem Verein Hami Krebspatient:innen im Iran und schafft in Wien Räume für Begegnungen zwischen Kulturen.
Milena ÖsterreicherWien / Lissabon
Die Menstruation ist auch im Libanon noch immer ein Tabu, viele Frauen haben keinen verlässlichen Zugang zu geeigneten Produkten. Die 29-jährige Rim Haydamous will das ändern: Sie gründete ein Unternehmen für Periodenunterwäsche.
Elisa KautzkyParis
In ihrer neuen Kolumne „Arturos Reise“ schreibt Korrespondentin Helen Hecker alle paar Wochen über das Leben mit Down-Syndrom, die Frage, wie Gesellschaften mit Menschen umgehen, die ein bisschen anders sind, und was ein gutes Leben eigentlich bedeutet.
Helen HeckerPalermo
In Paris wird seit einigen Jahren darüber diskutiert, wie der öffentliche Raum gerechter gestaltet werden kann. Wer nutzt ihn und auf welche Art? Wer ist sichtbar – und wer nicht? Der Blick auf die französische Hauptstadt zeigt, wie komplex der Weg zu einer gerechteren Stadt ist.
Anna SchützMontpellier
„Quino“, der Schöpfer der Comic-Ikone Mafalda, erfand das kleine Mädchen 1964 als moralisches Gewissen der Gesellschaft gegen Autoritarismus. Heute ist das kluge Kind Teil der argentinischen Identität – doch Mafalda verkommt immer mehr zum Marketing-Gag. Dabei sind ihre Werte aktueller denn je.
Laura MayBuenos Aires
Die Immunologin Marion Guérin wurde 2025 mit dem L’Oréal-UNESCO-Preis für junge Forscherinnen ausgezeichnet. Am renommierten „Institut Pasteur“ in Paris kämpft sie nicht nur gegen Krebs, sondern auch dafür, dass mehr Frauen einen Platz in der Forschung erhalten.
Elisa KautzkyParis

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