Lerne inspirierende Frauen aus der ganzen Welt kennen.

Lerne inspirierende Frauen weltweit kennen.

Die humanitäre Krise im Sudan und im Südsudan spitzt sich weiter zu: Millionen Menschen sind auf der Flucht, viele leiden unter Hunger, und Hilfsorganisationen können nur einen Bruchteil der Betroffenen erreichen. Am Beispiel einzelner Schicksale wird deutlich, wie sehr fehlende Mittel darüber entscheiden, wer überlebt.
Mareike GraepelDublin
Noch nie studierten in Österreich so viele Frauen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Trotzdem verlassen viele das Feld wieder. Die angehende Astronautin Hannah Zipfinger zeigt, welche Hindernisse Frauen in MINT auch heute noch überwinden müssen.
Milena ÖsterreicherWien / Lissabon
Volkstanz und Volksmusik sind verstaubt und konservativ? Ein Festival in London interpretiert die Traditionen neu, mit Kunstschaffenden und Folk-Fans aus der LGBTQ-Community. Lieder umtexten ist ausdrücklich erlaubt.
Marlene JacobsenLondon
In Zeiten des Klimawandels und der Energiekrise steigen indigene Frauen in Mexiko vermehrt auf das Kochen mit Solarenergie um. Dies schont nicht nur die Umwelt und spart Kosten, sondern ermöglicht den Frauen auch mehr Unabhängigkeit.
Sarah MichelbergerMexiko Stadt
Im Süden Senegals steigen auch Mädchen in den Ring – eine Ausnahme in einem Sport, der sonst Männern vorbehalten ist. Doch auch hier müssen sich die jungen Kämpferinnen gelegentlich über Vorurteile hinwegsetzen, um ihre Ziele zu erreichen.
Frida NsondeKöln
Hohe Rampen im Rollstuhl herunterzuskaten ist für Rae Bond kein Problem. In Glasgow Bus oder U-Bahn zu fahren, allerdings schon. Denn die Stadt birgt viele Barrieren für Menschen mit Behinderung. Das will Rae Bond ändern – und gleichzeitig eine Community von Rollstuhlfahrer:innen aufbauen.
Marlene JacobsenLondon
Ein Pfeifen. Ein Ruf. Ein vermeintliches Kompliment. Belästigung auf der Straße, sogenanntes Catcalling, ist für viele Frauen unangenehmer Alltag. In den Niederlanden sind derartige Übergriffe im öffentlichen Raum seit 2024 strafbar. Doch verschwunden ist das Problem damit nicht. Besondere Theaterprojekte wollen Verständnis und Bewusstsein schaffen, durch eigenes Erleben – vor allem bei Männern.
Sarah TekathAmsterdam
Seit 2019 dürfen Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung in Frankreich wählen. Die Reform galt als wichtiger Schritt für mehr Gleichberechtigung, doch viele Betroffene stoßen bis heute auf Hindernisse. Wie inklusiv ist eine Demokratie, wenn nicht alle Menschen ihr Wahlrecht wirklich selbstbestimmt wahrnehmen können?
Anna SchützMontpellier / Berlin
Die Skateboardszene ist jung und männlich? Nicht in London. Hier erobert eine Gruppe von Müttern die Skateparks: die „London Skate Mums“. Sie zeigen, dass Skateboarden für alle ist – und sogar im Familienalltag entlasten kann.
Marlene JacobsenLondon
Die kleine evangelisch-lutherische Gemeinde auf Sizilien zählt nur rund 100 Mitglieder. Pfarrerin Barbara Vollmer erzählt, warum eine Frau im Talar in Italien noch immer für neugierige Blicke sorgt und warum Glaube und Gleichberechtigung hier manchmal anders gelebt werden.
Helen HeckerPalermo
Nesibe Yücel ist Logopädin aus Karlsruhe mit dem Schwerpunkt Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern. Sie ist spezialisiert auf Mehrsprachigkeit und bietet logopädische Elternberatung an. Auch auf Instagram klärt sie Menschen zu dem Thema auf. Ihr Motto: Bloß keinen Druck ausüben.
Elisa KautzkyParis
KI ist in Redaktionen längst Teil des Alltags. Doch oft wird die Technologie zu pauschal und oberflächlich behandelt, sagt Christina Elmer. Im Interview spricht sie über blinde Flecken, fehlende Experimentierräume und die Frage, wie Medien glaubwürdig bleiben, wenn Maschinen mitarbeiten.
Pauline TillmannKonstanz
Das Laufen half Louise Butcher, sich nach der Entfernung ihrer Brüste mit ihrem Körper anzufreunden. Um anderen Mut zu machen, läuft sie Marathons wie den in London mit freiem Oberkörper. Mittlerweile inspiriert sie Frauen auf der ganzen Welt, es ihr gleichzutun.
Marlene JacobsenLondon
Frauen verdienen weniger, steigen seltener auf und sind auch noch selbst schuld daran? Ein Gespräch mit der Autorin Barbara Blaha über unterschätzte Mädchen, strukturelle Hürden am Arbeitsmarkt und ein System, das sich nicht durch individuelle Entscheidungen verändern lässt.
Milena ÖsterreicherWien / Lissabon
Am Anfang stand die Liebe zum Lesen und zu den Büchern. Heute ist Paloma Sánchez eine der herausragendsten Restauratorinnen von Büchern und Dokumenten in Spanien. Ihr Geheimrezept: Geduld, Ruhe und Ausdauer.
Heike PapenfussValencia / München
Lange feierten die Niederlande ihr Nikolausfest mit der Figur Zwarte Piet. Heute ist die Blackface-Karikatur Schwarzer Menschen aus weiten Teilen des öffentlichen Raums verschwunden. Dahinter steht auch die Arbeit eines Kollektivs, das sich vor 15 Jahren gründete: „Nederland wordt beter“. Nun hat die Gruppe ihre Mission für beendet erklärt.
Sarah TekathAmsterdam
Mauretanien kommt in europäischen Medien kaum vor, obwohl dort insbesondere Frauen bis heute kaum Rechte haben und Sklaverei de facto fortbesteht. Menschenrechtsaktivist Yahya Ekhou hat einige ihrer Lebensgeschichten gesammelt. Entstanden ist ein Buch über Diskriminierung, Repression, Protest und Liebe.
Helen HeckerPalermo
Fußball ist in Argentinien weit mehr als Maradona, Messi und der WM-Titel der Männer. Er ist Leidenschaft, Identität und sozialer Kitt — auch für jene, die lange im Abseits standen, wie ein Besuch bei einem feministischen Fußballclub im größten Armutsviertel von Buenos Aires zeigt.
Laura MayBuenos Aires
In Kanada kämpft ein indigenes Kollektiv für die Umsetzung des „Red Dress Alert“ – ein Alarmsystem, das beim Verschwinden indigener Frauen die Bevölkerung informiert. Wie soll so ein System aussehen – und warum ist es überhaupt notwendig? Ein Blick auf die Krise der Gewalt an indigenen Frauen.
Annika BremickerQuébec
Irland hat als erstes Land ein dauerhaftes Grundeinkommensmodell für Kunstschaffende eingeführt: 2.000 Menschen erhalten für drei Jahre wöchentlich 325 Euro. Das Programm soll finanzielle Unsicherheit reduzieren, kreative Arbeit ermöglichen und die Wirtschaft fördern. Die Neuerung bringt auch in Deutschland neue Impulse in die Debatte.
Mareike GraepelDublin

Newsletter Anmeldung

Trage dich jetzt für unseren kostenfreien Newsletter ein, der dich jede Woche mit aktuellen Infos zu neuen Artikel und mit Neuigkeiten rund um DEINE KORRESPONDENTIN versorgt!

Abonniere unseren kostenfreien Newsletter