Lerne inspirierende Frauen aus der ganzen Welt kennen.

Anastasia Umrik ist Autorin, Rednerin, Podcasterin und Coach. Ihre Randgruppenthemen – Frau, Ausländerin, mit Behinderung – habe sie abgearbeitet, sagt sie. Jetzt beschäftigt sich die 35-Jährige mit Fragen jenseits von gesellschaftlicher Benachteiligung: Wie können wir Krisen für uns nutzen? Wie ein gutes Leben führen? Eva Tempelmann hat mit ihr gesprochen.
Eva TempelmannMünster / Lima
Nandi Spry hat drei, Megan Wykes sechs Kinder auf die Welt gebracht. Beide haben alle Hände voll zu tun und schaffen es trotzdem, regelmäßig mindestens einmal in der Woche Wellenreiten zu gehen – Dank eines einfachen Systems. Wir haben die „Surfing Mums“ ein Wochenende lang begleitet
Ragna SwyterSydney
Sie war nie gekommen, um zu bleiben: Anastasija Paltschyk war im März 2022 eine von rund 27.000 Menschen aus der Ukraine, die Zuflucht in Schweden suchten. Seit ihr Freund im Kampf gegen Russland starb, sieht die Journalistin ihre Mission darin, vom Krieg in der Ukraine zu berichten und anderen zu helfen.
Regine GlassGöteborg
Im professionellen Radsport werden Frauen ausgegrenzt oder schlicht nicht ernst genommen – ein internationales Phänomen, das sich auch in Frankreich, der Heimat des berühmtesten Rennens der Welt, gut beobachten lässt. Doch dank weiblicher Initiativen und Aktivismus holen die Vergessenen Tritt um Tritt auf.
Giorgia GrimaldiMarseille
Obwohl Millionen von Menschen an Hunger sterben, landet etwa ein Drittel der weltweit produzierten Nahrung im Müll. Die beiden Schweizer Jungunternehmerinnen Anastasia Hofmann und Naomi MacKenzie helfen mit einer intelligenten Mülltonne Lebensmittelabfälle in der Gastronomie zu vermeiden.
Helen HeckerPalermo
Die Klimakrise treibt junge Aktivist*innen weltweit auf die Straßen. Sie fordern die Senkung der Treibhausgas-Emissionen und ein sofortiges Handeln der Regierungen. Jeraldine García Martínez ist eine von ihnen. Als Koordinatorin der „Fridays for Future Guadalajara“ kämpft sie für Klimagerechtigkeit und die Zukunft ihrer Tochter – und setzt dabei ihr eigenes Leben aufs Spiel.
Tabea KirchnerGuadalajara
Sie kam nur mit einem Rucksack nach Irland. 32 Jahre später führt Goldschmiedin Sabine Lenz zwei eigene Geschäfte und hat Verträge mit den beiden größten irischen Concept-Stores, Avoca und Kilkenny. Sie ist eine von fast 20.000 Deutschen in Irland und sagt: „Der Anfang war hart, aber ich werde jeden Tag wach und denke, dass ich die glücklichste Frau der Welt bin.“
Mareike GraepelHaltern
Frauen benötigen in Japan die Einwilligung des Mannes, wenn sie eine Schwangerschaft beenden möchten. Die Organisation „Action for Safe Abortion Japan“ will dieses Gesetz abschaffen. Eine Japanerin erzählt, wie sie gegen ihren Willen ein Kind zur Welt gebracht hat.
Eva CasperKyoto
Was verbindet die Anfänge des Frauenfußballs in Taiwan und Deutschland? Die Antwort: Eine lang vergessene Weltmeisterschaft in Taipei. Während Taiwans „Team Mulan“ mit Spitzenspielerin Chou Tai-ying bereits internationale Medaillen holt, wird in Deutschland noch über die Eignung der Frau zum Fußballspielen diskutiert. Das „Wunder von Taipeh“ soll alles ändern.
Carina RotherTaipei
Frauen und das Meer verbindet eine lange Geschichte – obwohl die männlich dominierte Seefahrt das nicht vermuten lässt. Der französische Verein „Women for Sea“ ist nur ein Beispiel von vielen, das zeigt: Frauen auf hoher See machen einen Unterschied.
Giorgia GrimaldiMarseille
Am 25. November ist der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“. Deshalb haben sich unsere Korrespondentinnen in Japan, Frankreich, dem Libanon und Irland auf die Suche nach passenden Geschichten gemacht. Dabei geht es um: Aufmerksamkeit, Femizide, Gesetzesänderungen und Nulltoleranz.
Deine Korrespondentin 
Peru ist eines der Länder mit der höchsten Gewaltrate gegenüber Frauen weltweit. Die Bewegung „Ni una menos“ hat das Thema in den vergangenen Jahren in die Öffentlichkeit geholt und angeprangert. Nun ziehen die Medien nach. Lucia Solis Reymer ist seit 2020 Redakteurin für Gender-Fragen bei „La República“, einer der auflagenstärksten Mediengruppen Perus.
Eva TempelmannMünster / Lima
Dara Read ist adoptiert. Sie erinnert sich gut daran, dass es in ihrer Kindheit keine Literatur über ihre Art von Familie gab. Nun ist sie selbst Mutter und hat „We love you Hundreds and Thousands“ geschrieben. Dabei hat sie einiges gelernt.
Ragna SwyterSydney
Nach den Wahlen in Schweden und Italien ging ein Raunen durch Europa. Was bedeutet der demokratisch gewählte Rechtsruck für jene, die schon lange dagegen ankämpfen? Unsere Autorin Olivia Samnick hat die Initiatorin der schwedischen Black Lives Matter-Bewegung Isatou Aysha Jones dazu interviewt.
Olivia SamnickBerlin
Während der Corona-Lockdowns fanden sich Menschen plötzlich allein in ihren Wohnungen wieder und wurden vielleicht zum ersten Mal mit dem Gefühl von Einsamkeit konfrontiert. Aber viele kennen das nicht erst seit der Pandemie – vor allem Ältere sind betroffen. Darum gibt es in Amsterdam die Organisation „Resto van Harte“, die über das Abendessen Menschen zusammenführen will.
Sarah TekathAmsterdam
Werke von Schwarzen Autor*innen und auch sie selbst werden in Deutschland zunehmend sichtbarer, öffentlicher. Die Autorin Sharon Dodua Otoo war Teil einer Delegation, die Bundeskanzler Scholz bei einer Auslandsreise begleitete. Bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen organisierte sie ein Schwarzes Literaturfestival. Und in Köln eröffnete 2022 NRWs erste Schwarze Bibliothek.
Katja FischbornKöln
Nach einer einschneidenden Entscheidung des Höchsten Gerichts, des sogenannten „Supreme Courts“, ist in vielen Bundesstaaten der USA aus dem Recht auf Abtreibung ein Verbrechen geworden. Dies wird verheerende Gesundheitsfolgen für viele Schwangere haben – und doch gibt es auch Hoffnung.
Marinela PotorCincinnati
Gewalt gegen Frauen ist in der türkischen Gesellschaft allgegenwärtig. Seit Jahren stehen Frauen dagegen auf: Auf Demonstrationen und Kundgebungen schreien sie ihre Wut heraus. In der Pandemie ist es draußen still geworden, die Gewalt wurde zurückgedrängt in die häuslichen vier Wände: ein Gefängnis, aus dem es oft kein Entrinnen gab.
Ellen RudnitzkiKöln
Der Traum von durchgängigem Strom im Libanon ist mit der Wirtschaftskrise in weite Ferne gerückt. Könnte Solarenergie nicht nur die Lichter wieder anmachen, sondern das politische System im Libanon transformieren?
Julia NeumannBeirut
In Ghana ist der gesellschaftliche Druck auf Frauen, schwanger zu werden, groß. Wenn das nicht gelingt, wenden sie sich oft hilfesuchend an die Geistlichen ihrer Kirche. Doch scheinen viele von ihnen ihre Machtposition auszunutzen, denn die Fälle von sexuellem Missbrauch häufen sich. Unsere Korrespondentin Sarah Tekath interviewte die ghanaische Wissenschaftlerin Genevieve Nrenzah zu diesem sensiblen Thema.
Sarah TekathAmsterdam

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