Lerne inspirierende Frauen aus der ganzen Welt kennen.

Der Traum von durchgängigem Strom im Libanon ist mit der Wirtschaftskrise in weite Ferne gerückt. Könnte Solarenergie nicht nur die Lichter wieder anmachen, sondern das politische System im Libanon transformieren?
Julia NeumannBeirut
In Ghana ist der gesellschaftliche Druck auf Frauen, schwanger zu werden, groß. Wenn das nicht gelingt, wenden sie sich oft hilfesuchend an die Geistlichen ihrer Kirche. Doch scheinen viele von ihnen ihre Machtposition auszunutzen, denn die Fälle von sexuellem Missbrauch häufen sich. Unsere Korrespondentin Sarah Tekath interviewte die ghanaische Wissenschaftlerin Genevieve Nrenzah zu diesem sensiblen Thema.
Sarah TekathAmsterdam
Der Rechtsterrorist von Hanau erschoss vor zweieinhalb Jahren ihren Sohn Ferhat. Serpil Temiz Unvar nutzt die Kraft ihres Schmerzes, um sich gegen Rassismus einzusetzen und gegen das Vergessen anzukämpfen.
Anne KlesseHamburg
Früher stand sie an vorderster Front im Kampf gegen die Diktatur. Heute ist sie Teil der demokratisch gewählten Regierung: Chen Chus furchtloser Einsatz für Freiheitsrechte hat das Land verändert.
Carina RotherTaipei
Am 24. Juni haben wir ins Rothaus in Zürich zur Diskussion eingeladen. Es ging darum, zu eruieren, wo wir im Jahr 2022 in puncto Feminismus stehen. Diskutiert haben mit uns die freie Journalistin Sylke Gruhnwald, Professorin Juliane Lischka und Markus Müller-Schinwald, der beim ORF die Radiosendung „Europa-Journal“ leitet.
Pauline TillmannKonstanz
Weiß und nichtbehindert – so sehen die meisten auf dem Spielzeugmarkt erhältlichen Puppen aus. Für Schwarze Kinder oder Kinder mit Behinderungen gibt es so gut wie nichts, worin sie sich wiederfinden können. Die Amsterdamerin Ellen Brudet kennt das aus ihrer eigenen Kindheit. Ihr Spielzeugladen „Colourful Goodies“ soll das ändern. 
Sarah TekathAmsterdam
Hannah Ajala ist freie Journalistin und arbeitet in Großbritannien und afrikanischen Ländern. 2018 gründete sie das Netzwerk „We are Black Journos“. Ihr Ziel: Schwarze Journalist*innen sichtbarer machen. In Großbritannien sind 95 Prozent aller Journalist*innen Weiß. Die Vielfalt des Landes und der Weltanschauungen spiegelt das nicht wider. Eva Tempelmann hat sie für uns interviewt.
Eva TempelmannMünster / Lima
Es waren die Betonmauern der Weizensilos, die bei der Explosion 2020 den Westen Beiruts vor der Druckwelle abgeschirmt haben. Nun stürzten Teile der Betonzylinder ein. Die Zivilgesellschaft möchte die Silos als Mahnmal erhalten, doch der Regierung kommt der Zerfall gerade recht.
Julia NeumannBeirut
Der Gender-Pay-Gap sei im Fußball so groß wie nirgendwo sonst in der Gesellschaft, sagt Nationaltorhüterin Almuth Schult. Die gute Nachricht: Mehr und mehr Landesverbände ändern das. Die schlechte Nachricht: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nicht. Trotzdem ist aktuell so viel in Bewegung wie lange nicht mehr.
Mareike GraepelHaltern
Fernab von Konkurrenzdenken und ästhetischen Normen kreieren sogenannte „Outsider Artists“ ihre Werke meist im Verborgenen. Insbesondere Künstlerinnen bleiben dabei aufgrund gesellschaftlicher Stigmatisierungen oftmals unentdeckt. Eine Spurensuche nach den Außenseiterinnen.
Helen HeckerPalermo
Wenn die Performance-Künstlerin Persefoni Myrtsou ihren Utensilienkoffer öffnet, kommen seltsame Dinge zum Vorschein: Peitschen, Flaggen, religiöse Relikte. Auf der Bühne provoziert und integriert sie. Ihre Botschaft: Egal wer und wie ihr seid – es geht nur gemeinsam. Seit vier Jahren lebt sie in Istanbul. Auftreten konnte sie hier noch nicht.
Ellen RudnitzkiKöln
Indigene Frauen, die aus Lateinamerika in die USA einreisen, erfahren auf ihrer Flucht besonders viel Gewalt, Missbrauch und Rassismus. Doch die Öffentlichkeit nimmt ihre Geschichten kaum wahr. Die Anthropologin Shannon Speed möchte das ändern.
Marinela PotorCincinnati
Steffi und Ellen Radtke sind Pastorinnen in Niedersachsen, miteinander verheiratet, Mütter einer kleinen Tochter und seit 2020 erfolgreiche YouTuberinnen. Mit ihrem Kanal „Anders Amen“ wollen die beiden Frauen ein Zeichen setzen für mehr Vielfalt in der evangelischen Kirche.
Eva TempelmannMünster / Lima
Obwohl sich dicke Menschen oft diskriminiert fühlen, ist das Thema in der Gesellschaft kaum präsent. Dramaturgin Silke Merzhäuser und Performerin Katharina Bill wollen daran mit ihrem neuen Podcast „FETT“ etwas ändern. Wir haben mit ihnen gesprochen.
Anne KlesseHamburg
Abertausende Menschen – insbesondere Männer – wurden während der Diktatur Francos in Spanien hingerichtet und in Massengräbern verscharrt. Zurück blieben entrechtete Witwen, Mütter, Töchter und Enkelinnen, deren Erinnerungen, Schmerz und Resilienz nun in einer Chronik von Fotografin Eva Máñez sichtbar gemacht werden.
Helen HeckerPalermo
Tausende Frauen zum Orgasmus gebracht zu haben – das können nicht viele von sich sagen. Sung Shi-ye macht es beruflich. Die Sexualberaterin gibt Lustworkshops für Frauen in China und Taiwan und berührt dabei Themen weit über den Sex hinaus.
Carina RotherTaipei
Wer sich in der Türkei gegen die Herrschenden auflehnt, gerät schnell in die Mühlen der Justiz. Häufig sind es Angehörige ethnischer Minderheiten oder Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung, die zu „Terrorist*innen“ oder „Spion*innen“ erklärt werden. Unterstützung bekommen viele von der mutigen Menschenrechtsanwältin Eren Keskin, die dabei selbst immer wieder in den Fokus der Ermittler gerät.
Ellen RudnitzkiKöln
Elisabeth Zintl betreibt in fünfter Generation ein Landhotel in der Oberpfalz. Um der Abwanderung aus der Region etwas entgegenzusetzen, entwickelte sie das Konzept „Zu Gast im Dorf“ und verwandelte leerstehende Häuser in gut gebuchte Hotelunterkünfte. Nebenbei leitet sie mit ihrem Mann ein Netzwerk für Unternehmenspaare.
Eva TempelmannMünster / Lima
Die Autobranche ist immer noch männlich dominiert. Zwei Schwestern in den Niederlanden gründeten deshalb das erste Autohaus des Landes mit einer Werkstatt von Frauen für Frauen. Und sie sind nicht allein, denn es gibt noch weitere Wegbereiterinnen, die mehr Frauen in Technikberufen sehen wollen.
Sarah TekathAmsterdam
Unterprivilegierte Frauen in Namibia tragen die Last der Pandemie verstärkt auf ihren Rücken. Größere finanzielle Not, mehr Pflegearbeit und häusliche Gewalt treffen die marginalisierte Gruppe inmitten von Armut und Aussichtslosigkeit mehr als den Rest der Bevölkerung.
Lisa OssenbrinkWindhuk

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