Lerne inspirierende Frauen aus der ganzen Welt kennen.

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Catcalling, Belästigung und sexuelle Übergriffe – das passt nicht zum Chic der französischen Großstädte. Und dennoch ist es für viele Frauen Realität: Vier Jahre nach #MeToo wird sexualisierte Gewalt immer noch banalisiert. Gleichzeitig ist die Anti-Sexismus-Bewegung so stark wie noch nie.
Giorgia GrimaldiMarseille
Im deutschen Auswärtigen Dienst sind Menschen mit Migrationsgeschichte unterrepräsentiert. Genau das will Tiaji Sio ändern. 2019 gründete die junge Diplomatin das Netzwerk „Diplomats of Colour“, um mehr Schwarze und People of Colour (PoC) anzusprechen.
Eva TempelmannMünster / Lima
Seit zehn Jahren herrscht Krieg in Syrien. Die meisten Geflüchteten leben in angrenzenden Ländern wie dem Libanon. Der Münchener Verein „Zeltschule e.V.“ richtet in Flüchtlingscamps Schulen für syrische Kinder ein. Außer für Bildung sorgen die Schulen auch für das Überleben der Familien. 
Anne KlesseHamburg
Eine unabhängige Messe macht’s vor: Bei der „Indiecon“ in Hamburg – die immer am ersten Wochenende im September stattfindet – sind gut die Hälfte der Publizist*innen und Autor*innen weiblich. In der Branche ist das durchaus ungewöhnlich.
Mareike GraepelHaltern
Die Organisation „Voice Up Japan“ kämpft für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung. Keine leichte Aufgabe in einem Land, in dem Sexismus und Hausfrauenideal so präsent sind. Selbst Schulen und Universitäten schummeln, um Frauen abzuwehren.
Eva CasperKyoto
Helene Lange, Gertrud Bäumer und Anna Pappritz sind keine Freundinnen von Bianca Walther, doch nehmen sie und zahlreiche weitere „Damen“ viel Raum in ihrem Leben ein. Die Berliner Dolmetscherin und Historikerin beschäftigt sich intensiv mit Frauen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Darüber bloggt, postet, twittert, spricht und forscht sie intensiv und erfolgreich.
Katja FischbornKöln
Jahrhundertelang wurden die Universitäten in Irland von Männern geführt. Jetzt wird eine Glasdecke nach der anderen durchstoßen: Mit der neuen Leiterin des „Trinity College“ Dublin, Linda Doyle, übernimmt die vierte Frau ein hohes akademisches Amt. Die erste aber war Professorin Kerstin Mey – die Berlinerin leitet seit Sommer 2020 die Universität Limerick.
Mareike GraepelHaltern
Im Jahr 2014 verloren fast 200 Niederländer*innen beim Absturz des Flugzeugs mit der Nummer MH17 in der Ostukraine ihr Leben. Die Hinterbliebenen sind ratlos und geschockt, der Verlust hat tiefe Wunden gerissen. Auch sieben Jahre danach sind sie kaum verheilt.
Sarah TekathAmsterdam
Als junge Frau legt Esther Goedvolk in verschiedenen Clubs in den Niederlanden auf. Heute ist sie Mitte 50 und will wieder Musik machen: als „DJ Je Moeder“ – übersetzt „DJ Deine Mutter“. Doch der Weg in die Industrie ist schwer, auch für die Künstlerinnen der Gruppe „Lady Joker“. Denn: Diese Welt ist immer noch eine Männerdomäne.
Sarah TekathAmsterdam
„Gretas Freunde“ ist ein kleiner Berliner Verlag, der Bücher über Fernweh und Freundschaft für große und kleine Leser*innen herausgibt. Dahinter stecken Christine Weißenborn, Sarah Neuendorf und Serena Hatfield. Sie sind nicht nur Kolleginnen, sondern auch Freundinnen und Schwägerinnen – und teilen ihre Vorliebe für schöne Printprodukte, langsames Reisen und große Familien.
Eva TempelmannMünster / Lima
Südsee-Schönheiten, Traumstrände und Rum: Die meisten verbinden mit der Karibik ein romantisiertes und auf den europäischen Gusto reduziertes Insel-Idyll. Mona Georgelin hat genug davon und kämpft mit ihrem Verein „Mamanthé“ dagegen an. Ihr Motto: Kultur statt Klischee.
Giorgia GrimaldiMarseille

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