Lerne inspirierende Frauen aus der ganzen Welt kennen.

Lerne inspirierende Frauen weltweit kennen.

Pinke Polizisten in Indien

3. Juli 2017 | Von Lea Gölnitz

Der indische Bundesstaat Kerala hat 2016 eine Polizei-Einheit für Frauen ins Leben gerufen. Die sogenannten „Pink Police Patrols“ sind mit drei Frauen besetzt, die mit einem pinken Polizeiauto in den Städten Thiruvananthapuram, Kochi und Kozhikode für mehr Sicherheit sorgen sollen. Die Einheit ist von morgens 8 Uhr bis abends um 20 Uhr unterwegs, damit Frauen, Kinder und Alte sich sicherer fühlen. Sie sind vor allem in Gebieten unterwegs, in denen viele Frauen unterwegs sind. Frauenrechtsgruppen behaupten jedoch, dass Frauen sich durch die Anwesenheit anderer Frauen bereits sicherer fühlen.

 

image/svg+xml

Von Lea Gölnitz, Neu-Delhi

Lea Gölnitz arbeitete für das entwicklungspolitische Nachrichtenportal Entwicklungspolitik Online und befasst sich vor allem mit Gender- und Frauenrechtsthemen. Nachdem sie 2012 in Indien bei einer Frauenrechtsorganisation gearbeitet hatte, ist sie immer wieder dorthin gereist und lebte 2015 bis 2018 in Neu-Delhi. Anschließend war sie Projektleiterin für die Friedrich-Ebert-Stiftung in Singapur. Seit zwei Jahren führt sie das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Bangkok.

Alle Artikel von Lea Gölnitz anzeigen

image/svg+xml
Laura MayBuenos Aires
Fußball ist in Argentinien weit mehr als Maradona, Messi und der WM-Titel der Männer. Er ist Leidenschaft, Identität und sozialer Kitt — auch für jene, die lange im Abseits standen, wie ein Besuch bei einem feministischen Fußballclub im größten Armutsviertel von Buenos Aires zeigt.
Annika BremickerQuébec
In Kanada kämpft ein indigenes Kollektiv für die Umsetzung des „Red Dress Alert“ – ein Alarmsystem, das beim Verschwinden indigener Frauen die Bevölkerung informiert. Wie soll so ein System aussehen – und warum ist es überhaupt notwendig? Ein Blick auf die Krise der Gewalt an indigenen Frauen.
Mareike GraepelDublin
Irland hat als erstes Land ein dauerhaftes Grundeinkommensmodell für Kunstschaffende eingeführt: 2.000 Menschen erhalten für drei Jahre wöchentlich 325 Euro. Das Programm soll finanzielle Unsicherheit reduzieren, kreative Arbeit ermöglichen und die Wirtschaft fördern. Die Neuerung bringt auch in Deutschland neue Impulse in die Debatte.

Newsletter Anmeldung

Trage dich jetzt für unseren kostenfreien Newsletter ein, der dich jede Woche mit aktuellen Infos zu neuen Artikel und mit Neuigkeiten rund um DEINE KORRESPONDENTIN versorgt!

Abonniere unseren kostenfreien Newsletter