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Frauenfeindliche Kommentare werden öffentlich

11. Mai 2017 | Von Lea Gölnitz
Foto: Lea Gölnitz

Auf dem Twitter-Account von „Feminism in India“ werden unter dem Hashtag #ThatsWhatTheySaid Zitate von Politikern und Politikerinnen gesammelt, die Dinge sagen, die nach Meinung der Feministinnen besondere Aufmerksamkeit bekommen sollten. Das Gesagte soll öffentlich kritisiert und nicht vergessen werden. Meist stehen die Aussagen im Zusammenhang mit Gewalt gegen Frauen oder spiegeln sehr konservative Vorstellungen zu Geschlechterrollen wieder.

 

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Von Lea Gölnitz, Neu-Delhi

Lea Gölnitz arbeitete für das entwicklungspolitische Nachrichtenportal Entwicklungspolitik Online und befasst sich vor allem mit Gender- und Frauenrechtsthemen. Nachdem sie 2012 in Indien bei einer Frauenrechtsorganisation gearbeitet hatte, ist sie immer wieder dorthin gereist und lebte 2015 bis 2018 in Neu-Delhi. Anschließend war sie Projektleiterin für die Friedrich-Ebert-Stiftung in Singapur. Seit zwei Jahren führt sie das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Bangkok.

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Eva TempelmannMünster / Lima
Anastasia Umrik ist Autorin, Rednerin, Podcasterin und Coach. Ihre Randgruppenthemen – Frau, Ausländerin, mit Behinderung – habe sie abgearbeitet, sagt sie. Jetzt beschäftigt sich die 35-Jährige mit Fragen jenseits von gesellschaftlicher Benachteiligung: Wie können wir Krisen für uns nutzen? Wie ein gutes Leben führen? Eva Tempelmann hat mit ihr gesprochen.
Carina RotherTaipei
Was verbindet die Anfänge des Frauenfußballs in Taiwan und Deutschland? Die Antwort: Eine lang vergessene Weltmeisterschaft in Taipei. Während Taiwans „Team Mulan“ mit Spitzenspielerin Chou Tai-ying bereits internationale Medaillen holt, wird in Deutschland noch über die Eignung der Frau zum Fußballspielen diskutiert. Das „Wunder von Taipeh“ soll alles ändern.
Sarah TekathAmsterdam
Während der Corona-Lockdowns fanden sich Menschen plötzlich allein in ihren Wohnungen wieder und wurden vielleicht zum ersten Mal mit dem Gefühl von Einsamkeit konfrontiert. Aber viele kennen das nicht erst seit der Pandemie – vor allem Ältere sind betroffen. Darum gibt es in Amsterdam die Organisation „Resto van Harte“, die über das Abendessen Menschen zusammenführen will.
Katja FischbornKöln
Werke von Schwarzen Autor*innen und auch sie selbst werden in Deutschland zunehmend sichtbarer, öffentlicher. Die Autorin Sharon Dodua Otoo war Teil einer Delegation, die Bundeskanzler Scholz bei einer Auslandsreise begleitete. Bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen organisierte sie ein Schwarzes Literaturfestival. Und in Köln eröffnete 2022 NRWs erste Schwarze Bibliothek.
Pauline TillmannKonstanz
Am 24. Juni haben wir ins Rothaus in Zürich zur Diskussion eingeladen. Es ging darum, zu eruieren, wo wir im Jahr 2022 in puncto Feminismus stehen. Diskutiert haben mit uns die freie Journalistin Sylke Gruhnwald, Professorin Juliane Lischka und Markus Müller-Schinwald, der beim ORF die Radiosendung „Europa-Journal“ leitet.
Regine GlassGöteborg
Sie war nie gekommen, um zu bleiben: Anastasija Paltschyk war im März 2022 eine von rund 27.000 Menschen aus der Ukraine, die Zuflucht in Schweden suchten. Seit ihr Freund im Kampf gegen Russland starb, sieht die Journalistin ihre Mission darin, vom Krieg in der Ukraine zu berichten und anderen zu helfen.

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