Lerne inspirierende Frauen aus der ganzen Welt kennen.

Sirenen am “Tag der Shoah”

24. April 2017 | Von Mareike Enghusen

Unsere Korrespondentin Mareike Enghusen hat heute Vormittag eine Kreuzung in Ramat Gan, einem Vorort von Tel Aviv, gefilmt. Heute ist in Israel der Yom HaShoah (“Tag der Shoah”), der dem Gedenken des Holocaust gewidmet ist. Um 10 Uhr ertönen im ganzen Land Sirenen; dann halten die Menschen inne, Autofahrer halten an, Radfahrer steigen vom Rad, und stehen einige Minuten lang still im Gedenken an die sechs Millionen ermordeten Juden.

image/svg+xml

Von Mareike Enghusen, Tel Aviv

Mareike Enghusen berichtet als freie Auslandsreporterin über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Nahen Osten, vor allem aus Israel, Jordanien und den palästinensischen Gebieten. Mehr unter: http://www.mareike-enghusen.de.

Alle Artikel von Mareike Enghusen anzeigen

image/svg+xml
Eva TempelmannMünster / Lima
Anastasia Umrik ist Autorin, Rednerin, Podcasterin und Coach. Ihre Randgruppenthemen – Frau, Ausländerin, mit Behinderung – habe sie abgearbeitet, sagt sie. Jetzt beschäftigt sich die 35-Jährige mit Fragen jenseits von gesellschaftlicher Benachteiligung: Wie können wir Krisen für uns nutzen? Wie ein gutes Leben führen? Eva Tempelmann hat mit ihr gesprochen.
Carina RotherTaipei
Was verbindet die Anfänge des Frauenfußballs in Taiwan und Deutschland? Die Antwort: Eine lang vergessene Weltmeisterschaft in Taipei. Während Taiwans „Team Mulan“ mit Spitzenspielerin Chou Tai-ying bereits internationale Medaillen holt, wird in Deutschland noch über die Eignung der Frau zum Fußballspielen diskutiert. Das „Wunder von Taipeh“ soll alles ändern.
Sarah TekathAmsterdam
Während der Corona-Lockdowns fanden sich Menschen plötzlich allein in ihren Wohnungen wieder und wurden vielleicht zum ersten Mal mit dem Gefühl von Einsamkeit konfrontiert. Aber viele kennen das nicht erst seit der Pandemie – vor allem Ältere sind betroffen. Darum gibt es in Amsterdam die Organisation „Resto van Harte“, die über das Abendessen Menschen zusammenführen will.
Katja FischbornKöln
Werke von Schwarzen Autor*innen und auch sie selbst werden in Deutschland zunehmend sichtbarer, öffentlicher. Die Autorin Sharon Dodua Otoo war Teil einer Delegation, die Bundeskanzler Scholz bei einer Auslandsreise begleitete. Bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen organisierte sie ein Schwarzes Literaturfestival. Und in Köln eröffnete 2022 NRWs erste Schwarze Bibliothek.
Pauline TillmannKonstanz
Am 24. Juni haben wir ins Rothaus in Zürich zur Diskussion eingeladen. Es ging darum, zu eruieren, wo wir im Jahr 2022 in puncto Feminismus stehen. Diskutiert haben mit uns die freie Journalistin Sylke Gruhnwald, Professorin Juliane Lischka und Markus Müller-Schinwald, der beim ORF die Radiosendung „Europa-Journal“ leitet.
Regine GlassGöteborg
Sie war nie gekommen, um zu bleiben: Anastasija Paltschyk war im März 2022 eine von rund 27.000 Menschen aus der Ukraine, die Zuflucht in Schweden suchten. Seit ihr Freund im Kampf gegen Russland starb, sieht die Journalistin ihre Mission darin, vom Krieg in der Ukraine zu berichten und anderen zu helfen.

Newsletter Anmeldung

Trage dich jetzt für unseren kostenfreien Newsletter ein, der dich jede Woche mit aktuellen Infos zu neuen Artikel und mit Neuigkeiten rund um DEINE KORRESPONDENTIN versorgt!

Abonniere unseren kostenfreien Newsletter