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Proteste gegen Frauengewalt in Chile

17. Juli 2017 | Von Sophia Boddenberg

Ni Una Menos“ (übersetzt „Nicht eine Weniger“) heißt die Bewegung, die sich in ganz Lateinamerika gegen Frauengewalt und Frauenmorde formiert hat. Der letzte Protest in Santiago de Chile Anfang Juli wurde aus einem bestimmten Anlass organisiert: Die Ex-Freundin eines in Chile berühmten Sängers der Band „Los Tetas“, hatte den Sänger beschuldigt, sie jahrelang missbraucht und verprügelt zu haben. Daraufhin entstand eine öffentliche Diskussion, weil viele Menschen ihr vorwarfen zu lügen. „Nosotras te creemos“ – „Wir glauben dir“ – hieß deshalb das Motto des Protestmarschs.

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Von Sophia Boddenberg, Santiago de Chile

Sophia Boddenberg hat Journalistik studiert und berichtet als freie Journalistin für Radio, Online und Print aus Chile. Gleichzeitig absolviert sie ein Master-Studium in Sozial- und Politikwissenschaften Lateinamerikas in Santiago de Chile. Sie beschäftigt sich mit Themen rund um Frauenrechte und soziale und politische Bewegungen auf dem lateinamerikanischen Kontinent. Mehr unter: http://sophiaboddenberg.com.

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Eva TempelmannMünster / Lima
Das medizinische Handwerk war lange Zeit Männersache. Heute machen Frauen zwei Drittel der Medizinstudierenden in Deutschland aus. In Führungspositionen sind sie mit zehn Prozent aber immer noch stark unterrepräsentiert. Auch in der Chirurgie stehen meist Männer am OP-Tisch. Der Verein „Chirurginnen e.V.“ will das ändern.

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