Lerne inspirierende Frauen aus der ganzen Welt kennen.

Artikel von Veronika Eschbacher

An Mädchenschulen in Afghanistan wird Rugby zunehmend populär. Mögliche Verletzungen und Naserümpfen der Gesellschaft schrecken die Schülerinnen nicht ab. Sie wollen sich durchsetzen und Vorbilder für andere junge Frauen werden – wenn da nicht eine Entwicklung wäre, die ihnen Sorgen bereitet.
Veronika EschbacherKabul
Fatima Nazari is the fastest skier in Afghanistan. She has won the “Afghan Ski Challenge” twice now in the Bamiyan province. The path that brought her to this point, and her goal to take part in the Olympics, was and still is challenging. In her hometown at the base of the Hindu Kusch mountain range, skiing is still in its early stages with basic infrastructure lacking such as ski lifts and groomed trails. Moreover, the financial funding for professional sports is extremely difficult to come by.
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Fatima Nazari ist die schnellste Skifahrerin Afghanistans. Das zweite Mal konnte sie nun die „Afghan Ski Challenge“ in der Provinz Bamiyan für sich entscheiden. Doch der Weg dorthin – und zu ihrem Ziel Olympiateilnahme – war und ist hart: In ihrer Heimat am Hindukusch gibt es weder Skilifte noch präparierte Pisten. Und die Finanzierung von Profisport ist äußerst schwierig.
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Vor kurzem haben in Afghanistan die Schulferien begonnen. Drei Monate lang haben Schüler und Studenten nun frei und bringen ihre Zeugnisse nach Hause. Besonders stolz ist Shakiba, eine fünffache Mutter aus Kabul. Sie hat für die Bildung ihrer Kinder auf alles verzichtet. Andernorts wächst die Enttäuschung über die vielen Missstände im Schulsystem, in das – nach dem Fall der Taliban – große Hoffnungen gesetzt worden waren.
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Wenn Shopirey Othmankheil und Sohaila Hamidi zuschlagen, sieht der Getroffene erst mal minutenlang nur Sterne. Die zwei Afghaninnen sind international erfolgreiche Taekwondo-Profis. Der Kampf in ihrer konservativen Gesellschaft sei aber, erzählen sie, viel schwieriger als der auf der Matte. So sehr, dass sie ihn vorerst eingestellt zu haben scheinen.
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The American yoga scene is dominated by white, athletic women. Jessamyn Stanley, the Afro-American yoga instructor who describes herself as ‘Fat Femme’, is breaking all the stereotypes. The Instagram star is part of the ‘Body-Positivity-Movement’ that has captured the United States.
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In der kalifornischen Wüste haben sie Regen und Sonne dieses Jahr so günstig verteilt, dass die Natur in voller Blüte steht. Das nennt man "Superbloom" - Superblüte. Tausende Menschen werden derzeit von dem Spektakel angezogen und laufen den ganzen Tag querfeldein, um die Blumen zu bestaunen. Lange dauert das Schauspiel aber nicht - in ein, zwei Wochen ist es zu heiß, und die Wüste verwandelt sich wieder in die karge Sandlandschaft.
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Während der Herrschaft der Taliban in Afghanistan waren Kino und Fernsehen strengstens verboten, die Islamisten spießten TV-Geräte öffentlich auf Pfählen auf oder warfen sie bei Razzien aus Elektronikgeschäften auf die Straße. Sie waren erst wenige Wochen entmachtet, da brach Roya Sadat mit einer einzigen Kamera an die afghanisch-iranische Grenze auf, um ihren ersten Film zu drehen. Heute leitet sie eines der wenigen afghanischen Filmhäuser.
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Wer sich in Afghanistan öffentlich für Frauenrechte einsetzt, findet sich schnell in einer Achterbahn der Gefühle wieder: Mal geht es bergauf, wenn man junge, selbstbewusste Mädchen heranwachsen sieht, dann wieder bergab, wenn erschütternde Fälle an Gewalt gegen Frauen bekannt werden. Mal wird man gelobt und erhält Auszeichnungen im Ausland, dann kehrt man heim und findet wieder Todesdrohungen vor der eigenen Haustür. Bahar Sohaili, die als die radikalste unter den afghanischen Frauenrechtsaktivistinnen gilt, weiß ein Lied davon zu singen.
Veronika EschbacherKabul
Der Lynchmord an der Studentin Farkhunda am hellichten Tag in Kabul Ende März hatte die afghanische Gesellschaft aufgewühlt. Die Tat warf ein Schlaglicht auf die prekäre Stellung der Frau im Land, rüttelte aber auch die Zivilgesellschaft auf. So sehr, dass entgegen aller Traditionen Frauen Farkhundas Sarg zu Grabe trugen. 
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