Lerne inspirierende Frauen aus der ganzen Welt kennen.

Artikel von Carolin Küter

Zwar klappt die Vereinbarkeit von Kind und Karriere für die meisten Französinnen ohne Probleme. Den Begriff „Rabenmutter“ haben die meisten wohl noch nie gehört. Doch es gibt auch Probleme wie häusliche, mitunter tödliche Gewalt gegen Frauen, die Tausende Menschen auf die Straßen treiben. Zwei Pariserinnen berichten von ihren Erfahrungen.
Carolin KüterLyon
Marlène Schiappa is the secretary of state for equality, which on paper, makes her France’s highest-ranking feminist. Her main objective above all else is to fight against sexual harassment in public as well as improving the cohesiveness of family and career for women. These problems are near and dear to the 35-year-old who has experienced them herself.  
Carolin KüterLyon
Marlène Schiappa ist als Staatssekretärin für Gleichberechtigung zumindest offiziell die oberste Feministin Frankreichs. Sie will vor allem gegen sexuelle Belästigung in der Öffentlichkeit kämpfen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen verbessern – Probleme, mit denen die 35-Jährige ihre eigenen Erfahrungen gemacht hat.
Carolin KüterLyon
Bevor der kürzlich verstorbene „Kochpapst" Paul Bocuse die französische Küche revolutionierte, haben Frauen den Grundstein dafür gelegt: Die „Mütter von Lyon“ führten bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eigene Restaurants, bewirteten Arbeiter, Großindustrielle und Nazis und gaben ihr Handwerk an Bocuse und Co. weiter. Für junge Köchinnen sind sie bis heute Vorbilder. 
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Letzte Woche haben wir über Delphine Girard berichtet, eine von 200.000 Frauen, die in Frankreich jedes Jahr häusliche Gewalt erleben. Girard findet es wichtig, über ihre Erlebnisse zu sprechen, um das Tabu zu brechen und anderen betroffenen Frauen zu helfen. Genau dasselbe will auch die #MeToo-Bewegung. Doch was hat sich in Frankreich seit den ersten Enthüllungen von sexuellen Belästigungen und Übergriffen konkret verändert?
Carolin KüterLyon
Mit 19 Jahren lernte Delphine Girard ihren ersten Peiniger kennen. Er schlug sie, bedrohte sie mit einer Waffe, verfolgte sie nach der Trennung und vergewaltigte sie. Er ging dafür nicht ins Gefängnis. Das ist in Frankreich, wie in vielen anderen Ländern, noch immer eher die Regel als die Ausnahme. Wie erleben Opfer diese Verbrechen und die Arbeit der Justiz? Delphine Girard hat uns ihre Geschichte erzählt.
Carolin KüterLyon
Alltagssexismus in einfachen Bildern erklärt: Im Comicland Frankreich hat die Zeichnerin Emma mit ihren Bildgeschichten über Diskriminierung großen Erfolg. Bekannt wurde sie mit einem Comic über ein Problem, das viele Frauen kennen, ohne den Namen jemals gehört zu haben.
Carolin KüterLyon
Die Präsidentschaftswahl 2017 in Frankreich ist wohl so spannend wie nie. Unsere Korrespondentin Carolin Küter hat sich in Lyon beim ersten Wahlgang am 23. April unter den Wählern umgehört und dabei ganz unterschiedliche Stimmen eingefangen. Die 19-jährige Blanche Lafanechère stimmte für Benoît Hamon, weil sie "voll und ganz Sozialistin ist". Die Immobilienmaklerin Carole Ducher wählte den Republikaner François Fillon, weil er für Familienwerte und wirtschaftliche Freiheit einsteht. Und die beiden Schwestern Daphné und Clelie Brodsky stimmten für Emmanuel Macron, weil sie davon ausgehen, dass er Marine LePen in der Stichwahl besiegt.
Carolin KüterLyon
Anne Lorne ist Französin, jung, katholisch und politisch engagiert. Vor vier Jahren demonstrierte sie bei der „manif pour tous“ gegen die sozialistische Regierung und die Einführung der Homo-Ehe. Sie sieht sich selbst als Vertreterin einer ehemals stillen konservativen Masse an Menschen, die mittlerweile wieder Gehör in der Öffentlichkeit findet. Für die konservativen Republikaner will die Lyonerin jetzt selbst ins Parlament einziehen. 
Carolin KüterLyon
In dem Dokumentarfilm „Ouvrir la voix“ (Französisch „das Wort ergreifen“) berichten schwarze Frauen aus Frankreich und Belgien von Vorurteilen und Diskriminierungen, die sie in ihrem Geburtsland oder ihrer Wahlheimat erfahren haben. Es geht um den täglichen Kampf mit Stereotypen – auch im eigenen Kopf. Die Stellungnahmen sind sehr persönlich und haben trotzdem Allgemeingültigkeit. Frankreich-Korrespondentin Carolin Küter hat sich in Lyon mit Amandine Gay über ihren Film und schwarzen Feminismus unterhalten.  
Carolin KüterLyon
In Schulbüchern ist von ihr, wenn überhaupt, nur ein kleiner Punkt zu sehen: Die Klitoris ist im Sexualkundeunterricht in Frankreich immer noch ein Tabu. Weibliche Lust ist kein Thema. Genau dagegen will Odile Fillod angehen. Sie hat das erste Klitoris-Modell entwickelt, das mit einem 3D-Drucker hergestellt werden kann und damit weltweit Aufsehen erregt. Doch der französischen Forscherin geht es nicht nur darum, den Sexualkundeunterricht zu verbessern. Für sie ist die Klitoris der Schlüssel zur Selbstbestimmung.
Carolin KüterLyon
Lyon galt vom 17. bis zum 19. Jahrhundert als Hauptstadt der Seide. Früher war die Seidenweberei ein Männerberuf, Frauen erledigten die niederen Arbeiten. Heute halten in der einzig verbliebenen unabhängigen Seidenweberei Prelle Frauen das Handwerk und die Tradition aufrecht. Doch nur von der Vergangenheit wollen sie nicht leben. 
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