Artikel von Lea Gölnitz

Unsichtbar und unverzichtbar
Der Arbeitskampf indischer Hausangestellten

Hunderttausende junge Frauen ziehen vom Land in die Großstädte, um als „Maids“ – Hausangestellte – für reiche Inder zu arbeiten. Meistens handelt es sich dabei um Schwarzarbeit: Die Frauen sind nur selten versichert, bekommen weder bezahlten Urlaub noch eine Rente. Im schlimmsten Fall werden sie nicht nur ausgebeutet, sondern auch psychisch, körperlich und sexuell misshandelt.

 

Lea Gölnitz Neu-Delhi

Pinke Polizisten in Indien

Der indische Bundesstaat Kerala hat 2016 eine Polizei-Einheit für Frauen ins Leben gerufen. Die sogenannten „Pink Police Patrols“ sind mit drei Frauen besetzt, die mit einem pinken Polizeiauto in den Städten Thiruvananthapuram, Kochi und Kozhikode für mehr Sicherheit sorgen sollen. Die Einheit ist von morgens 8 Uhr bis abends um 20 Uhr unterwegs, damit Frauen, Kinder und Alte sich sicherer fühlen. Sie sind vor allem in Gebieten unterwegs, in denen viele Frauen unterwegs sind. Frauenrechtsgruppen behaupten jedoch, dass Frauen sich

 

Lea Gölnitz Neu-Delhi

Nachgefragt
Was macht die Menstruationsaktivistin Monalisa Padhee?

Vor gut einem Jahr habe ich Monalisa Padhee interviewt. Sie hat davon erzählt, wie sie im ländlichen Indien den Aberglauben um die Menstruation bekämpft und ein Curriculum zur Aufklärung über Menstruationshygiene und Gesundheit erstellt. Was macht sie heute?

 

Lea Gölnitz Neu-Delhi

Frauenfeindliche Kommentare werden öffentlich

Auf dem Twitter-Account von „Feminism in India“ werden unter dem Hashtag #ThatsWhatTheySaid Zitate von Politikern und Politikerinnen gesammelt, die Dinge sagen, die nach Meinung der Feministinnen besondere Aufmerksamkeit bekommen sollten. Das Gesagte soll öffentlich kritisiert und nicht vergessen werden. Meist stehen die Aussagen im Zusammenhang mit Gewalt gegen Frauen oder spiegeln sehr konservative Vorstellungen zu Geschlechterrollen wieder.  

 

Lea Gölnitz Neu-Delhi

Wut statt Angst
Warum immer mehr indische Frauen nachts draußen sind

Sich draußen aufzuhalten gilt für Frauen in Indien als gefährlich. Immer wieder kommt es zu Belästigungen und Übergriffen durch Männer. Diese Vorfälle führen zu einem permanenten Gefühl der Unsicherheit und machen viele Inderinnen wütend. Deshalb ruft die Initiative „Blank Noise“ Frauen dazu auf, sich nachts alleine dort aufzuhalten, wo sie sich eigentlich unsicher fühlen.  

 

Lea Gölnitz Neu-Delhi

Wo ist hier das Klo?
Warum indische Frauen ein Recht zu pinkeln einfordern

Indien fehlt es an Toiletten. Fast die Hälfte der Bevölkerung erleichtert sich im Freien. Mit der „Swachh Bharat Mission“ (Mission Sauberes Indien) soll damit Schluss sein. Die Kampagne wurde 2014 von Premierminister Narendra Modi ins Leben gerufen. Bis zum 2. Oktober 2019, dem 150. Geburtstag Ghandis, sollen 120 Millionen Toiletten im Land installiert werden. Es geht schleppend voran, denn das Thema rüttelt an religiösen und patriarchalen Vorstellungen.

 

Lea Gölnitz Neu-Delhi

Keine Männersache
Indiens Frauen kämpfen um Teilhabe am IT-Boom

In kaum einer Branche sind so wenige Frauen vertreten wie in der Softwareindustrie. Doch es gibt sie, die indischen Programmiererinnen. Sie werden unterschätzt, mit offenem Sexismus konfrontiert und selten unterstützt. Aber sie wollen mehr Frauen ermutigen, sich in die Welt der Technik zu wagen. Eine Informatikstudentin, eine Unternehmerin und die Gründerin der NGO „Feminist Approaches to Technology“ berichten, wie sie sich im IT-Sektor behaupten und ihn verändern wollen.

 

Lea Gölnitz Neu-Delhi

„Wenn Binden brennen, stirbt der Ehemann“
Gegen den Aberglauben rund um die Menstruation

An vielen Orten auf der Welt wird Menstruation tabuisiert. Auch in Indien gelten Frauen als unrein und werden während ihrer Tage diskriminiert und ausgeschlossen – man(n) glaubt, dass Essen und Wasser in ihren Händen schlecht wird. Die Wissenschaftlerin Monalisa Padhee kämpft gegen die Stigmatisierung. „Deine Korrespondentin“ hat mit ihr gesprochen.

 

Lea Gölnitz Neu-Delhi

Die Lichtbringerinnen
Wie Analphabetinnen in Indien Solar-Technik beherrschen lernen

In dem kleinen Dorf Tilonia werden im „Barefoot College“ Frauen aus der ganzen Welt darin ausgebildet, wie sie ihre Heimatdörfer mit Solarstrom versorgen können. Das Besondere dabei: Sie können weder lesen noch schreiben – und die meisten von ihnen haben noch nicht mal eine gemeinsame Sprache. 

 

Lea Gölnitz Neu-Delhi