Lerne inspirierende Frauen aus der ganzen Welt kennen.

Artikel von Sarah Tekath

Tausende Kinder aus Indonesien, Sri Lanka, China oder Südamerika wurden vor allem in den Achtzigerjahren in den Niederlanden über Agenturen adoptiert. Doch die Dokumente sind unvollständig. Die Angaben über ihre Herkunft führen ins Nichts. Zurück bleiben Menschen, die zwischen den Welten stehen.
Sarah TekathAmsterdam
Im Jahr 2014 verloren fast 200 Niederländer*innen beim Absturz des Flugzeugs mit der Nummer MH17 in der Ostukraine ihr Leben. Die Hinterbliebenen sind ratlos und geschockt, der Verlust hat tiefe Wunden gerissen. Auch sieben Jahre danach sind sie kaum verheilt.
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Als junge Frau legt Esther Goedvolk in verschiedenen Clubs in den Niederlanden auf. Heute ist sie Mitte 50 und will wieder Musik machen: als „DJ Je Moeder“ – übersetzt „DJ Deine Mutter“. Doch der Weg in die Industrie ist schwer, auch für die Künstlerinnen der Gruppe „Lady Joker“. Denn: Diese Welt ist immer noch eine Männerdomäne.
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Schon im 18. Jahrhundert verwenden die Einwohner*innen der dänischen Insel Læsø am Strand angespültes Seegras, um ihre Häuser zu isolieren oder Dächer zu decken. Eine kostengünstige und umweltfreundliche Methode, die in Vergessenheit geriet. Die Architektur-Studentin Kathryn Larsen arbeitet daran, diese alte Bautechnik in die Moderne zu übertragen.
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Alljährlich sorgt „Zwarte Piet“, der schwarz geschminkte Helfer vom Nikolaus, in den Niederlanden für Diskussionen und Auseinandersetzungen bei Demonstrationen. Die Wahrnehmung ist dabei ganz unterschiedlich: Aktivist*innen kämpfen schon seit Jahren gegen die „rassistische Karikatur“, andere wollen sich ihre „Tradition“ nicht nehmen lassen.
Sarah TekathAmsterdam
Tausende schwangere unverheiratete Frauen wurden von 1956 bis 1984 in den Niederlanden gezwungen, ihre Kinder nach der Geburt zur Adoption freizugeben. Allmählich kommt die Aufarbeitung in Gang. Aktuell wird im Auftrag der niederländischen Regierung die Zahl der Betroffenen untersucht – und eine Mutter klagt.
Sarah TekathAmsterdam
Der belgische Mikrobiologe Peter Piot hat schon mit vielen gefährlichen Viren zu tun gehabt. Im Jahr 1976 ist er maßgeblich an der Entdeckung des Ebola-Virus beteiligt, ist Gründer des UN-Programms zur Bekämpfung von AIDS – und infiziert sich im März mit Covid-19. Der 71-Jährige ist zudem Corona-Sonderberater von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
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In den Niederlanden ist ein Schwangerschaftsabbruch unter bestimmten Bedingungen legal, aber aktuell steht nicht das Gesetz, sondern die Corona-Krise der praktischen Ausführung im Weg. Viele Frauen haben aus verschiedenen Gründen schlicht keinen Zugang zu Abtreibungskliniken. Eine Petition soll das jetzt ändern.
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