Magazin

Aktivistin oder Terroristin?
Die politische Verfolgung von Francisca Linconao

Francisca Linconao ist Mapuche und kämpft gegen den chilenischen Staat, der ihrem Volk das Land weggenommen hat und gegen Unternehmen, die den Wald abholzen, in dem sie lebt. Weil sie sich dagegen wehrt, steht sie wegen Terrorverdacht unter Hausarrest.

 

Sophia Boddenberg Santiago de Chile

Selbst ist die Journalistin
Über Myanmars erste Chefredakteurin

Es mangelt dem myanmarischen Journalismus nicht an Frauen. Nur eine Einzige allerdings hat es bisher zur Chefredakteurin gebracht – indem sie kurzerhand ihre eigene Zeitung gegründet hat. Damit hat sie nicht nur ein Exempel statuiert, sondern auch das Leben in

 

Verena Hölzl Yangon

Die Schönheit des Glaubens zurückholen
Aktivistin Raheel Raza will den Islam reformieren

Die gebürtige Pakistanerin Raheel Raza, 67, lebt in Kanada, arbeitet als Journalistin, Autorin, Menschenrechtsaktivistin und ist Präsidentin des „Council for Muslims Facing Tomorrow“. Sie wirbt für einen modernen, liberalen Islam und findet den Westen im Umgang mit Islamisten naiv. Für

 

Mareike Enghusen Tel Aviv

Hoch die Mittelfinger!
Eine Fat Femme über die Rückeroberung des eigenen Körpers

Die amerikanische Yoga-Szene wird von weißen, athletischen Frauen dominiert. Die afroamerikanische Yoga-Lehrerin Jessamyn Stanley, die sich selbst als „Fat Femme“ beschreibt, bricht alle Stereotype. Der Instagram-Star ist Teil der „Body-Positivity-Bewegung“, die die USA erfasst hat.

 

Veronika Eschbacher Los Angeles & Kabul

Ich bleibe nicht still
Frauen und feministische Aktionen

Feminismus ist zum Modebegriff geworden. Dabei handelt es sich um handfeste Anliegen. Zum Beispiel, dass Frauen und Männer gleich behandelt und damit auch gleich bezahlt werden. Dass der Alltagssexismus abnimmt und dass die traditionellen Rollenbilder der Vergangenheit angehören. Unsere Korrespondentinnen

 

Deine Korrespondentin

Hartes Brot
Frauen in typischen Männerberufen

Passend zum Weltfrauentag berichten wir heute über Frauen in Männerberufen. Unsere Korrespondentinnen in Los Angeles, Tel Aviv und Lyon haben Frauen getroffen, die etwas machen, das normalerweise von Männern dominiert wird. Wie es ihnen damit geht? Lesen Sie selbst!

 

Deine Korrespondentin

Die Schönheit des Uterus
Australische Künstlerin entwirft ungewöhnlichen Schmuck

Bizarr und eigenartig oder auch pornografisch und unanständig finden manche Leute ihre Kunst, sagt Maria Rozalia Finna alias „Ouvra“. Doch auf ihrem Instagram-Account bekommt die facettenreiche Australierin viel Lob und Unterstützung für ihre Zeichnungen von Vulva-Auren. Katja Fischborn hat sie

 

Katja Fischborn

Abwehrbereit
Jordanierin bringt Frauen das Kämpfen bei

Lina Khalifeh hat Jordaniens erstes Selbstverteidigungsstudio für Frauen gegründet. Mit Gesprächsseminaren und vor allem Kampftsportunterricht bringt sie ihnen bei, für ihre Rechte einzustehen – mit Worten und, wenn nötig, mit Fäusten. 

 

Mareike Enghusen Tel Aviv

Gehen, um zu bleiben
Interview mit Anika Landsteiner

Früher hat sie geschauspielert, jetzt ist sie Buchautorin. Die 30-jährige Münchnerin Anika Landsteiner reist für ihr Leben gern, bloggt darüber und hat das erzählerische Sachbuch „Gehen, um zu bleiben“ geschrieben. Mit 15 Geschichten über „Mut“, „Freiheit“ oder „Scheitern“ will sie

 

Pauline Tillmann Berlin

Freiheit statt Diskriminierung
Aktivisten betreiben Kulturzentrum für queere Menschen

Das Casa Nem ist der einzige selbstverwaltete Zufluchtsort von und für Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transsexuelle in Rio de Janeiro. In dem Land mit der weltweit höchsten Mordrate transsexueller Menschen bietet das bunte Haus einen Schutzraum vor Gewalt und Diskriminierung.

 

Caren Miesenberger Rio de Janeiro

Folter in der „Venda Sexy“
Sexueller Missbrauch während der Militärdiktatur

Beatriz Bataszew wurde während der chilenischen Militärdiktatur in den 70er Jahren brutal gefoltert und vergewaltigt, um Informationen aus ihr herauszubekommen. Sogar einen Schäferhund haben die Täter dabei eingesetzt. Keiner wurde dafür jemals verurteilt. Und auch heute existiert noch immer eine

 

Sophia Boddenberg Santiago de Chile

Feministinnen in der Frontstadt
Und der vergessene Krieg in der Ostukraine

Die ukrainische Hafenstadt Mariupol ist 20 Kilometer von der Front entfernt: Ausgerechnet hier sorgen junge Frauen für Veränderung – auch gegen den Widerstand ukrainischer Rechtsradikaler. 

 

Inga Pylypchuk Kiew

Mit Fashion gegen die Mullahs
Junge Afghaninnen gehen mit Tabu-Themen an die Öffentlichkeit

Ein Frauenkollektiv gibt das erste Fashion-Magazin Afghanistans heraus – und legt sich mit den Konservativen des Landes an, weil es neben Modetipps auch über Verhütung und den weiblichen Körper schreibt.

 

Veronika Eschbacher Los Angeles & Kabul

Nachgefragt
Was macht die Menstruationsaktivistin Monalisa Padhee?

Vor gut einem Jahr habe ich Monalisa Padhee interviewt. Sie hat davon erzählt, wie sie im ländlichen Indien den Aberglauben um die Menstruation bekämpft und ein Curriculum zur Aufklärung über Menstruationshygiene und Gesundheit erstellt. Was macht sie heute?

 

Lea Gölnitz Neu-Delhi

Debatte über Monatsblutung
Ugandas führende Feministin vor Gericht

Ugandas Schulmädchen sind benachteiligt: Sie können sich während ihrer Periode keine Binden leisten und verpassen dann den Unterricht. Der Präsident versprach 2016 kostenlose Binden an Schulen. Doch dazu reichte dann das Geld nicht. Mit einer Crowdfunding-Kampagne wollte die Feministin Stella

 

Simone Schlindwein Kampala

Weniger ist mehr
Interview mit Katharina Finke

Im März 2017 erschien ihr Buch „Loslassen – wie ich die Welt entdeckte und verzichten lernte“. Seitdem tingelt Katharina Finke von einem Interview zum Nächsten. Das Thema Minimalismus begleitet sie aber nicht erst seitdem. Sie besitzt schon eine ganze Weile

 

Pauline Tillmann Berlin

Mode made in Kongo
Fashion statt Vergewaltigung

Ostkongos Provinzstadt Goma wird in den Medien oft als „Hauptstadt der Vergewaltigungen“ bezeichnet, Frauen als geschundene Opfer dargestellt. Die kongolesische Modedesignerin Justine Mapendo hat jetzt mitten im Kriegsgebiet eine Boutique eröffnet, in der Frauen sich nicht nur einkleiden, sondern auch

 

Simone Schlindwein Kampala

Nachgefragt
Bei Lea Gölnitz, Indien-Korrespondentin

Mit der Rubrik „Nachgefragt“ wollen wir in Zukunft spannende Frauen, die wir getroffen haben, noch einmal zu Wort kommen lassen. Was hat sich getan? Was hat sich seit unserer Berichterstattung verändert? Außerdem erzählen unsere Korrespondentinnen, wenn es sich anbietet, von

 

Pauline Tillmann Berlin

Wie Marine Le Pen Frauen für sich gewinnt
Schicksalswahl in Frankreich

Marine Le Pen wird wahrscheinlich nicht die erste Präsidentin Frankreichs. Ein Erfolg war die am Sonntag endende Präsidentschaftswahl für sie trotzdem. Noch nie zuvor haben so viele Franzosen Front National gewählt. Geschafft hat Le Pen das vor allem, indem sie

 

Carolin Küter Lyon

Kinder der Crowd
Wie Paare in den USA künstliche Befruchtung finanzieren

Darlehen, Pensionsersparnisse und Kreditkartenkonten werden in den USA von Paaren mit Kinderwunsch angezapft, um die hohen Kosten für künstliche Befruchtung zu finanzieren. Immer öfter setzen sie nun auch auf Crowdfunding – sie sammeln also Spenden übers Internet.

 

Veronika Eschbacher Los Angeles / Kabul

Die Patriotin
Anne Lorne kandidiert für die Republikaner

Anne Lorne ist Französin, jung, katholisch und politisch engagiert. Vor vier Jahren demonstrierte sie bei der „manif pour tous“ gegen die sozialistische Regierung und die Einführung der Homo-Ehe. Sie sieht sich selbst als Vertreterin einer ehemals stillen konservativen Masse an

 

Carolin Küter Lyon

„Mein Film soll gängige Vorstellungen sprengen“
Interview mit Amandine Gay

In dem Dokumentarfilm „Ouvrir la voix“ (Französisch „das Wort ergreifen“) berichten schwarze Frauen aus Frankreich und Belgien von Vorurteilen und Diskriminierungen, die sie in ihrem Geburtsland oder ihrer Wahlheimat erfahren haben. Es geht um den täglichen Kampf mit Stereotypen –

 

Carolin Küter Lyon

Waschen für den Weltfrieden
Die „Dirty Girls“ helfen auf Lesbos Geflüchteten

Die griechische Insel Lesbos galt unter Flüchtlingen als das Tor nach Europa. Mehrere Hunderttausend kamen 2015 auf diesem Weg in die EU. Alison Terry-Evans hat vielen von ihnen geholfen. Sie hat sie mit Kleidung versorgt und gleichzeitig die Umwelt geschützt.

 

Sabine Rossi Kairo

Verschleierte Lage
Schachspielerinnen protestieren gegen Kopftuchzwang

Ab 10. Februar findet die Schach-Weltmeisterschaft der Frauen in Iran statt. Ausgerechnet! Denn das Land gesteht Frauen kaum Rechte zu – sowohl gesellschaftlich als auch vor dem Gesetz werden sie diskriminiert. Die Vorschrift, bei den Wettkämpfen bei Androhung von Strafe

 

Katja Fischborn

Wut statt Angst
Warum immer mehr indische Frauen nachts draußen sind

Sich draußen aufzuhalten gilt für Frauen in Indien als gefährlich. Immer wieder kommt es zu Belästigungen und Übergriffen durch Männer. Diese Vorfälle führen zu einem permanenten Gefühl der Unsicherheit und machen viele Inderinnen wütend. Deshalb ruft die Initiative „Blank Noise“

 

Lea Gölnitz Neu-Delhi

Arabisch lernen via Skype
Startup verbindet Flüchtlinge und Lernwillige

Die Kölnerin Bettina Bräunl und die Syrerin Ralda Jamous wären sich im wahren Leben wohl nie begegnet. Nun sprechen sie jede Woche miteinander – dank eines Startups, das geflüchtete Syrer als Arabischlehrer für Menschen in aller Welt einstellt.

 

Mareike Enghusen Tel Aviv

Die Klitoris, das unbekannte Organ
Die Französin Odile Fillod will Schüler mit einem 3D-Modell aufklären

In Schulbüchern ist von ihr, wenn überhaupt, nur ein kleiner Punkt zu sehen: Die Klitoris ist im Sexualkundeunterricht in Frankreich immer noch ein Tabu. Weibliche Lust ist kein Thema. Genau dagegen will Odile Fillod angehen. Sie hat das erste Klitoris-Modell

 

Carolin Küter Lyon

Bitte nicht lächeln
Über die Schwierigkeiten, Frauen am Hindukusch zu fotografieren

Bilder von Afghaninnen zu machen, ist in dem konservativ-islamischen Land ein äußerst schwieriges, mitunter gefährliches Unterfangen. Die junge Fotografin Tahmina Saleem scheut dennoch keinen Aufwand, spannende Frauen vor die Kamera zu bekommen.

 

Veronika Eschbacher Los Angeles & Kabul

Wo ist hier das Klo?
Warum indische Frauen ein Recht zu pinkeln einfordern

Indien fehlt es an Toiletten. Fast die Hälfte der Bevölkerung erleichtert sich im Freien. Mit der „Swachh Bharat Mission“ (Mission Sauberes Indien) soll damit Schluss sein. Die Kampagne wurde 2014 von Premierminister Narendra Modi ins Leben gerufen. Bis zum 2.

 

Lea Gölnitz Neu-Delhi

Wenn Machos zu Mördern werden
Chiles Feministinnen empören sich über Frauenmorde

Wenige Tage nach den Protesten gegen Frauenmorde sind in Argentinien erneut drei Frauen getötet worden. In Lateinamerika werden jedes Jahr hunderte Frauen ermordet, weil sie Frauen sind. Die chilenische Anwältin und Aktivistin Lorena Astudillo berät Frauen, die Gewalt erleben und

 

Sophia Boddenberg Santiago de Chile

Allein unter Brennern
Eine Australierin in der vielleicht abgelegensten Destillerie der Welt

Margaret Lyons ist eine von nur einer Handvoll Frauen, die in Australien Hochprozentiges destillieren. Die frühere Milchbäuerin und Mutter von vier Kindern erfüllte sich im zweiten Anlauf den Traum vom Leben im Outback und heimst nun international Preise für ihren

 

Sonja Blaschke Tokio & Sydney

Ukraine – eine Innensicht
Von der Künstlerin Yevgenia Belorusets

Bis vor wenigen Jahren wussten wohl die meisten nicht einmal, wo die Ukraine genau liegt. Doch spätestens seit der Krim-Annexion und dem Krieg in der Ostukraine ist das Land in aller Munde. Die 36-jährige Künstlerin Yevgenia Belorusets gibt uns exklusiven

 

Pauline Tillmann Berlin

Die vielen Gesichter der Yuriko Koike
Mit Eigensinn in eines der wichtigsten Ämter Japans

Die erste Gouverneurin Tokios erregt nach kurzer Zeit im Amt viel Aufsehen. Sie will exzessive Überstunden verbieten, ihr eigenes Gehalt halbieren und Tokio zum „Anime-Land“ machen.

 

Sonja Blaschke Tokio & Sydney

„Hennen“ an der Macht
Afrikas Feminismus in der Krise

Sylvia Tamale gilt als Afrikas führende Feministin. In ihrem jüngsten Vortrag in ihrer Heimat Uganda wettert sie jedoch nicht gegen Männer, sondern gegen das eigene Geschlecht: Nämlich die Frauen an der Macht, die die Frauenbewegung verraten.

 

Simone Schlindwein Kampala

Auf der Jagd nach schlummernden Schätzen
Über die Frauen in Chiles Bergbau

Der Kupferbergbau ist die tragende Säule der chilenischen Wirtschaft. Bis vor wenigen Jahren war Frauen der Zugang zu den Minen noch verboten. Olivia Mejías ist eine von rund 250 Frauen, die in der größten unterirdischen Kupfermine der Welt arbeiten.

 

Sophia Boddenberg Santiago de Chile

Keine Männersache
Indiens Frauen kämpfen um Teilhabe am IT-Boom

In kaum einer Branche sind so wenige Frauen vertreten wie in der Softwareindustrie. Doch es gibt sie, die indischen Programmiererinnen. Sie werden unterschätzt, mit offenem Sexismus konfrontiert und selten unterstützt. Aber sie wollen mehr Frauen ermutigen, sich in die Welt

 

Lea Gölnitz Neu-Delhi

Ein Leben für den Film
Regisseurin in Afghanistan

Während der Herrschaft der Taliban in Afghanistan waren Kino und Fernsehen strengstens verboten, die Islamisten spießten TV-Geräte öffentlich auf Pfählen auf oder warfen sie bei Razzien aus Elektronikgeschäften auf die Straße. Sie waren erst wenige Wochen entmachtet, da brach Roya

 

Veronika Eschbacher Los Angeles & Kabul

Geheimdienst-Veteraninnen auf besonderer Mission
Frauen in Israels IT-Sektor

In der Erfolgsgeschichte der israelischen High-Tech-Branche kommen Frauen kaum vor. Drei Veteraninnen jener Geheimdiensteinheit, die als Israels Start-up-Schmiede gilt, wollen das ändern – indem sie ein Netzwerk starker Frauen aufbauen.

 

Mareike Enghusen Tel Aviv

Die Muschelfrauen aus Mesopotamien
Was Schalentiere, Istanbul und Kurdinnen verbindet

Mitten im Herzen von Istanbul, nur einen Steinwurf von der beliebten Einkaufsmeile İstiklal entfernt, befindet sich der Stadtteil Tarlabaşı. Hier haben sich viele Kurden angesiedelt, die vor dem Bürgerkrieg im Südosten der Türkei geflohen sind. Die Frauen führen ein Leben

 

Veronika Hartmann Istanbul

In Rage
Die Heavy Metal-Frontfrau in Ägypten

Sängerin Rasha Magdy kann ihre Wut herausschreien – zumindest auf der Bühne und im Proberaum. Als Mädchen in Ägypten groß zu werden sei beschissen, sagt die 32-Jährige. Doch langsam ändere sich etwas.

 

Sabine Rossi Kairo

Von Tränengas, Jesus und der Ungleichheit
Die Frauen im Ringen um Bildung in Chile

In Chile ist Bildung teuer. Davon profitieren vor allem Banken, Universitäten und Privatschulen. Schüler, Studenten und deren Familien sind die Verlierer. Camila Rojas, die Präsidentin der einflussreichsten Studentenorganisation Chiles, kämpft dafür, dass qualitativ gute Bildung für alle Chilenen zugänglich sein

 

Sophia Boddenberg Santiago de Chile

Zu arm, um in Würde zu sterben
Krebs und kein Geld

Ostafrikas einziger Apparat für die Strahlentherapie gegen Krebs ist kaputt. Diese Tatsache  wirft ein Licht auf das komplett marode Gesundheitssystem. Eine 81-jährige Nonne aus Irland stellt nun in Ugandas einzigem Hospiz kostengünstig flüssiges Morphium her, um den Todkranken wenigstens das

 

Simone Schlindwein Kampala

Die Seiltänzerin
Der lebensgefährliche Kampf für Frauenrechte

Wer sich in Afghanistan öffentlich für Frauenrechte einsetzt, findet sich schnell in einer Achterbahn der Gefühle wieder: Mal geht es bergauf, wenn man junge, selbstbewusste Mädchen heranwachsen sieht, dann wieder bergab, wenn erschütternde Fälle an Gewalt gegen Frauen bekannt werden.

 

Veronika Eschbacher Los Angeles & Kabul

Am äußersten Rand
Asylwerber in Israel

In Süd-Tel Aviv leben Tausende afrikanische Asylbewerber, oft in prekären Verhältnissen. Besonders verwundbar: die Frauen. Viele sind alleinerziehend, arbeiten schwarz, manche erlitten Gewalt. Eine eritreische Nonne und eine südafrikanische Psychologin versuchen zu helfen – finanziell und moralisch.

 

Mareike Enghusen Tel Aviv

Taktwechsel
Warum das Dirigieren keine „Frage der Biologie“ ist

Yura Yang ist 26 Jahre alt und arbeitet am „Musiktheater im Revier“ in Gelsenkirchen. Die Südkoreanerin gehört zu einer neuen Generation von Dirigentinnen, die sich nicht länger von den männlichen „Pulttigern“ in die zweite Reihe drängen lassen wollen. Doch der

 

Katja Fischborn

Der Stoff der Könige
Über die Frauen im Lyoner Traditionshandwerk

Lyon galt vom 17. bis zum 19. Jahrhundert als Hauptstadt der Seide. Früher war die Seidenweberei ein Männerberuf, Frauen erledigten die niederen Arbeiten. Heute halten in der einzig verbliebenen unabhängigen Seidenweberei Prelle Frauen das Handwerk und die Tradition aufrecht. Doch

 

Carolin Küter Lyon

„Wenn Binden brennen, stirbt der Ehemann“
Gegen den Aberglauben rund um die Menstruation

An vielen Orten auf der Welt wird Menstruation tabuisiert. Auch in Indien gelten Frauen als unrein und werden während ihrer Tage diskriminiert und ausgeschlossen – man(n) glaubt, dass Essen und Wasser in ihren Händen schlecht wird. Die Wissenschaftlerin Monalisa Padhee kämpft

 

Lea Gölnitz Neu-Delhi

„Die Seele einer Frau ist anders“
Porträt der ungarischen Holocaust-Überlebenden Éva Fahidi

Éva Fahidi ist mit ihren 90 Jahren eine der letzten Überlebenden des ungarischen Holocaust. Lange konnte sie nicht über das Erlebte sprechen – heute tanzt sie es mit dem Stück „Sea-Lavender – Die Euphorie des Lebens“, spricht darüber mit Jugendlichen

 

Lisa Erzsa Weil Budapest

Das Recht auf Abtreibung
Heftige Diskussionen im katholischen Chile

In Chile steht Abtreibung unter Gefängnisstrafe. Claudia Dides hat mit der Organisation Miles ein Gesetz entworfen, damit chilenische Frauen das Selbstbestimmungsrecht über ihren Körper zurückerlangen.  Im März  wurde es in der Abgeordnetenkammer abgesegnet, jetzt muss noch der Senat zustimmen. Seitdem wird

 

Sophia Boddenberg Santiago de Chile

Wenn es nur noch ums Überleben geht
Ostukrainerinnen erzählen von ihrer Flucht

Vor genau zwei Jahren begannen die Besetzungen von öffentlichen Einrichtungen in der Ostukraine nach der Revolution in Kiew und der Annexion der Krim durch Russland. Es folgte die „Anti-Terror-Operation“ Kiews, die Gefechte der ukrainischen Armee mit den Separatisten weiteten sich schnell aus. Mittendrin befanden

 

Pauline Tillmann Berlin

Die Lichtbringerinnen
Wie Analphabetinnen in Indien Solar-Technik beherrschen lernen

In dem kleinen Dorf Tilonia werden im „Barefoot College“ Frauen aus der ganzen Welt darin ausgebildet, wie sie ihre Heimatdörfer mit Solarstrom versorgen können. Das Besondere dabei: Sie können weder lesen noch schreiben – und die meisten von ihnen haben

 

Lea Gölnitz Neu-Delhi

Abschied vom Rechtsstaat?
Juristinnen kritisieren Ausnahmezustand in Frankreich

Der Terror verändert Frankreich – auch von innen. Seit den Attentaten in Paris im November gilt der Ausnahmezustand, der die Grundrechte der Bürger einschränkt. Kritikerinnen befürchten, dass sich das Land auf Dauer vom Rechtsstaat verabschiedet. Denn bereits jetzt haben Polizei

 

Carolin Küter Lyon

Die Botschafterin der Ignorierten
Porträt einer engagierten Muslimin in Myanmar

Muslime haben es in Myanmar schwer. Vor allem die Minderheit der Rohingya leidet unter Diskriminierung. Eine von ihnen wehrt sich dagegen – und findet damit international Gehör. Unsere Korrespondentin hat Wai Wai Nu (28) getroffen.

 

Verena Hölzl Yangon

Bloß nicht aufgeben
Freiwillige in der Ukraine (Teil 2)

„Durchhalten!“ lautet in diesen Tagen die Parole der Freiwilligen in der Ukraine, denn der Krieg im Osten des Landes ist noch immer in vollem Gange. Deshalb machen insbesondere Frauen den Soldaten und Freiwilligen, die an der Front kämpfen, Mut. Zwei

 

Pauline Tillmann Berlin

Der Kampf geht weiter
Freiwillige in der Ukraine (Teil 1)

Die Zivilgesellschaft in der Ukraine ist vergleichsweise jung: Erst vor zwei Jahren, im Zuge der Proteste auf dem Kiewer Maidan, ist sie erwacht. Seitdem engagieren sich vor allem Frauen – sie helfen Binnenflüchtlingen mit Kleidern und Soldaten mit Medikamenten. Wir

 

Pauline Tillmann Berlin

Frauen sind der Schlüssel
Fünf Jahre nach der Katastrophe von Fukushima

Am 11. März 2011 löste ein heftiges Seebeben der Stärke 9,0 haushohe Tsunamis aus. Diese zerstörten hunderte Kilometer der japanischen Pazifikküste und sorgten für einen Stromausfall im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi. Es kam zur Kernschmelze, zum GAU. Seither kämpfen die Japaner

 

Sonja Blaschke Tokio & Sydney

Wie Frauen Burundi umkrempeln wollen
Ein kleines Land am Rand eines neuen Bürgerkriegs

Burundi, im Herzen Afrikas, versinkt wieder in Gewalt und Terror. Dabei hatte es eine große Chance auf Frieden – auch dank der Frauenquote, die 2005 im Friedensvertrag festgeschrieben wurde. Was hat sich dadurch verändert? Drei Frauen aus drei Generationen erzählen

 

Simone Schlindwein Kampala

„Ich schuf Raum für Gewalt“
Wie eine afghanische Künstlerin provoziert

Die 26-jährige Kubra Khademi fordert mit ihren kritischen Performances die afghanische Gesellschaft heraus. Diese liebt es aber gar nicht, den Spiegel vorgehalten zu bekommen. Sie antwortet ihr mit Todesdrohungen.

 

Pauline Tillmann Berlin

Die Kunst des Neinsagens
Die Künstlerin Bahia Shehab protestiert mit Spraydosen

„Nein“ ist das Markenzeichen von Bahia Shehab. Während der Umbrüche in Ägypten ging die Künstlerin auf Straßen und Plätze in Kairo und sprühte ihr „Nein“: Nein zum Töten. Nein zu Tränengas. Nein zur Militärherrschaft. Inzwischen ist das Sprayen in der

 

Sabine Rossi Kairo

„Ich bin überzeugt, dass wir zu diesem Land gehören“
Interview mit jüdischen Siedlerin

Sie ist „die Siedlerin“ – so lautet der Titel des Blogs, den sie über ihr Leben in einer israelischen Siedlung im Westjordanland schreibt. Chaya Tal wurde in St. Petersburg geboren und kam als Siebenjährige mit ihrer Mutter nach Deutschland. Seit

 

Mareike Enghusen Tel Aviv

„Wir überstehen das!“
Breslau ist Europäische Kulturhauptstadt 2016

Die ersten Amtshandlungen der neuen polnischen Regierung unter Beata Szydlo sind in Europa auf lautstarke Kritik gestoßen. Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, bezeichnete Polen jüngst als „gelenkte Demokratie nach Putins Art“. Doch die Breslauer wollen sich ihr Kulturhauptstadtjahr davon

 

Pauline Tillmann Berlin

Was tun nach der Silvesternacht in Köln?
Eine offene Debatte hilft der Integration am meisten

Nach den Übergriffen von Köln versuchen manche, die Bedeutung unterschiedlicher Frauenbilder kleinzureden – aus Angst vor Rassismus. Aber nicht die Diskussion ist gefährlich, sondern der Versuch, sie zu ersticken.

 

Mareike Enghusen Tel Aviv

„Ein Teil von mir ist in Damaskus geblieben”
Wie Frauen die Flucht nach Deutschland erleben

Meistens sind es junge Männer, die fliehen. Sie wissen, dass sie dabei ums Leben kommen können. Die meisten wollen, wenn sie es schaffen, ihre Familien nachholen. Frauen dagegen sind eine Minderheit – und sie sprechen nur ungern über das Erlebte.

 

Njema Drammeh Berlin

Die Straße als Laufsteg
Mode für russische Superreiche

Sie macht seit 20 Jahren Mode und gehört zu den einflussreichsten Petersburgern. Ihr Name: Tatjana Parfionova. Was treibt sie an?

 

Pauline Tillmann Berlin

Deutsche in St. Petersburg
Eine wechselvolle Geschichte

Die Geschichte der Deutschen in St. Petersburg reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. 1703 wurde die Stadt von Peter dem Großen errichtet, bereits 1706 gab es die erste deutsche Schule. Wir haben uns auf Spurensuche nach den deutschen Frauen von

 

Pauline Tillmann Berlin

Auf Umwegen zum Wunschbaby
Mexiko ist neues Mekka für Leihmutterschaft

Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten. Trotzdem ist es auch für deutsche Paare möglich, das eigene Kind von einer anderen Frau austragen zu lassen – allerdings im Ausland. Immer mehr Wunscheltern gehen dafür nach Mexiko. Zwei Frauen berichten.

 

Katja Döhne Berlin

Eine ungewöhnliche Liaison
Annerose Koschinski und ihr Erotik-Laden

Die Wende in Deutschland hat das Leben vieler Menschen nachhaltig verändert – auch das von Annerose und Rudi Koschinski. Sie haben ihre Gartenlaube in Ostberlin zu einem Erotik-Laden umfunktioniert. Doch das Geschäft läuft zunehmend schlecht.

 

Katja Döhne Berlin

Frauen – emanzipiert euch!
Ein Essay über verschwendetes Potenzial

Nirgends ist der Anteil berufstätiger Frauen so gering wie in den arabischen Staaten – ein enormes ungenutztes Potenzial. Frauen den Weg in den Job zu ebnen, würde nicht nur ihnen helfen, sondern auch ihrer Gesellschaft.

 

Mareike Enghusen Tel Aviv

Haidschars Versprechen
Über die Situation von Beduinen in Israel

Die Beduinin Haidschar Elsaneh musste mit zwölf Jahren die Schule abbrechen und Schafe hüten. Weil ihre Töchter es einmal besser haben sollten, brach sie mit den Normen ihrer traditionellen Gesellschaft.

 

Mareike Enghusen Tel Aviv

Kampf gegen Monsanto
Eine Argentinierin bietet dem Weltkonzern die Stirn

Im Bus haben sie ihr eine Waffe an die Schläfe gedrückt und geschrien: Sie solle endlich damit aufhören, sich gegen den Fortschritt und die Bauern zu stellen. Und einmal traten sie ihr mit Füßen ins Gesicht, so dass sie ins

 

Diana Deutschle Buenos Aires

Kandidatinnen unter sich
Wie Myanmars Frauen ihren Platz in der Demokratie suchen

Bei einem speziellen Training werden künftige Politikerinnen auf Myanmars erste demokratische Parlamentswahl am 9. November vorbereitet. Nach US-amerikanischem Vorbild lernen sie, potenzielle Wähler anzusprechen.

 

Verena Hölzl Yangon

Rap und Pop für den Wandel
Junge Ägypterinnen halten der Gesellschaft den Spiegel vor

Belästigung, Demütigung, Abhängigkeit – Erfahrungen, die fast jede Frau in Ägypten beinahe täglich macht. Das Musikalbum „Bint al-Masarwa“, auf Deutsch „Tochter Ägyptens“, hält dagegen.

 

Sabine Rossi Kairo

„Ich weiß, dass ich etwas Einzigartiges tue“
Interview mit Palästinas einziger Bierbrauerin

Madees Khoury, 29, ist die einzige palästinensische Bierbrauerin. 1994 gründete ihr Vater die Taybeh-Brauerei im Westjordanland, zehn Kilometer von Ramallah entfernt. Sie soll das Geschäft eines Tages übernehmen. Am vergangenen Wochenende veranstalteten die Khourys zum zehnten Mal ein Oktoberfest.

 

Mareike Enghusen Tel Aviv

„Es ist eine Chance“
Wie geht es den Hinterbliebenen von Flüchtlingen in Afghanistan?

Zahlreiche afghanische Mütter warten sorgenvoll auf Nachrichten von ihren Söhnen, die in den vergangenen Wochen und Monaten nach Europa geflüchtet sind. Sind sie einmal angekommen, so tröstet die meisten die Hoffnung, dass ihnen ein besseres Leben bevorsteht.

 

Veronika Eschbacher Los Angeles & Kabul

„Gesellschaft ist weiter als Politik“
Über die schwierige Situation von Homosexuellen in Weißrussland

In Osteuropa ist Homophobie besonders ausgeprägt. Trotzdem gibt es auch dort viele Aktivisten, die sich für die Rechte von Homosexuellen einsetzen. Wir haben starke Frauen in Weißrussland – der „letzten Diktatur Europas“ – getroffen, die mit mutigen Initiativen neue Akzente

 

Pauline Tillmann Berlin

Schwere Last
Wenn Frauen selber Särge tragen

Der Lynchmord an der Studentin Farkhunda am hellichten Tag in Kabul Ende März hatte die afghanische Gesellschaft aufgewühlt. Die Tat warf ein Schlaglicht auf die prekäre Stellung der Frau im Land, rüttelte aber auch die Zivilgesellschaft auf. So sehr, dass

 

Veronika Eschbacher Los Angeles & Kabul

Gastbeitrag
Unternehmerinnen sind die glücklicheren Menschen

Ein frischer Gründungswind weht durch die deutsche Medienszene: Unsere Gastautorin erzählt von den Chancen des Unternehmertums für Medienmacherinnen.

 

Carolin Neumann Hamburg

Gerettet, aber nicht erwünscht
Syrische Flüchtlinge in Jordanien

Hunderttausende Syrer sind vor dem Krieg nach Jordanien geflüchtet. Doch das ressourcenarme Land hat Mühe, sie zu versorgen. Außerdem wächst der Unmut der Einheimischen. Besonders prekär ist die Lage für Kriegswitwen wie Naima.

 

Mareike Enghusen Tel Aviv

„Ultraschall brauchen wir nicht“ 
Mutter werden in Myanmar

Nach fünf Jahrzehnten Militärdiktatur liegt Myanmars Gesundheitssystem am Boden. Daran schwer zu tragen haben auch schwangere Frauen. Das Land ist einer der schlechtesten Orte auf der Welt, um Mutter zu werden.

 

Verena Hölzl Yangon

Die weibliche Alternative
In Ecuador machen Frauen als Mediatorinnen Karriere

Marianita Montalvo ist Anwältin und Mediatorin in Ecuador. Der kleine Staat mit fast 16 Millionen Einwohnern an der Pazifikküste Lateinamerikas ist eines der Länder mit den fortschrittlichsten Mediationsgesetzen des Kontinents und lässt, laut offiziellen Angaben, rund 30.000 Konflikte im Jahr

 

Diana Deutschle Buenos Aires

Reise an den Anfang
Zwei US-amerikanische Adoptivtöchter testen das Leben in China

Maya Ludtke, eine US-amerikanische Adoptivtochter aus China, reist an den Ort ihrer Herkunft – und ihre Adoptivmutter Melissa macht ein Multimedia-Projekt daraus.

 

Sabine Muscat Washington D.C.

Die Kraft des Theaters
Beim Kongo-Tribunal sitzt die Regierung auf der Anklagebank

Zum ersten Mal in der 20-jährigen Geschichte des Kongo-Krieges wird die Frage nach den Verantwortlichen gestellt. Ohne ein funktionierendes Justizsystems ist das Kongo-Tribunal mehr als nur Theater.

 

Simone Schlindwein Kampala

Wahrheit oder Ehre?
Eine afghanische Frau auf der Flucht

Die Afghanin Khatera wurde jahrelang vom eigenen Vater missbraucht. Doch ihre Umwelt schüchterte die 26-Jährige ein, anstatt ihr zu helfen. Die Geschichte einer Frau, die trotz Todesdrohungen nicht von der Wahrheit abrückte – und dennoch in ihrer Gesellschaft geächtet bleibt.

 

Pauline Tillmann Berlin

„Die Öffentlichkeit schützt ihn“
Ein Portrait von Raif Badawis Frau

Er ist das derzeit wohl bekannteste Gesicht Saudi-Arabiens – zumindest in der westlichen Welt. Der Blogger Raif Badawi wurde vor einem Jahr zu 1.000 Stockhieben, zehn Jahren Gefängnis und einer hohen Geldstrafe verurteilt. Raifs Frau, Ensaf Haidar, ist mit den

 

Sabine Rossi Kairo

Wilder Koriander
Afrokolumbianerinnen entdecken das Kräuterhandwerk

„Die schwarze Frau ist ein wertvolles Wesen. Sie geht ihren Weg, schreibt ihre Geschichte, jeden Tag, ohne anzuhalten. Frau der Sonne und des Regens, eine naturgegebene Führung. Übermittlerin von Wissen und Schöpferin von Frieden.“

 

Diana Deutschle Buenos Aires

Die Retterinnen des Regenwaldes
Kongolesische Frauen machen mobil

Kongos Frauen haben den Rebellen den Kampf angesagt: Mit verbesserten Holzkohleöfen wollen sie den Milizen das Geschäft kaputt machen. Denn diese verdienen jährlich Millionen mit dem Holzkohlehandel. Es ist Afrikas Schwarzes Gold.

 

Simone Schlindwein Kampala

Eine Mauer, die trennt
Israelische Frauen kämpfen um Gleichberechtigung

Die „Women of the Wall“ kämpfen dafür, dass jüdische Frauen – entgegen der ultraorthodoxen Tradition – an der Jerusalemer Klagemauer so beten dürfen wie Männer. Dafür werden sie von ultraorthodoxen Männern angegriffen, manchmal sogar körperlich. Der Streit wird auch deshalb

 

Mareike Enghusen Tel Aviv

American Mom
Wenn Elternzeit Privatsache ist

Die USA sind das einzige entwickelte Land ohne ein gesetzliches Recht auf bezahlten Mutterschutz und Elternzeit. Viele Frauen empfinden das als ungerecht, aber machen das beste aus ihrer Situation. Die Politik reagiert bisher nur mit zaghaften Lösungsversuchen.

 

Sabine Muscat Washington D.C.

Vier Wochen Geisel
Eine Begegnung mit der Journalistin Giuliana Sgrena

Vor zehn Jahren wurde die italienische Journalistin, Giuliana Sgrena, im Irak entführt und vier Wochen lang festgehalten. Am 4. März 2005 geht ihre Geiselnahme dramatisch zu Ende. Wir haben Giuliana Sgrena in Rom getroffen und mit ihr über ihre Entführung gesprochen. Wie

 

Sabine Rossi Kairo

Neun Quadratmeter zum Leben
Wie eine Sekunde alles verändern kann

Die Afghanin Malika hatte ein prachtvolles Leben, wie sie sagt – bis ihre Familie auf eine Bombe am Straßenrand auffuhr, die westlichen Soldaten galt. Seither kämpfte die Witwe alleine gegen Taliban, aber auch gegen den Staat.

 

Pauline Tillmann Berlin

Ukraine – erwache!
Die Freiwilligenbewegung in der Ukraine

Die Demonstrationen auf dem Maidan haben die Menschen in der Ukraine aufgerüttelt. Hinzu kommt der Krieg in der Ostukraine. Genau diese Gemengelage hat dazu geführt, dass in dem postsowjetischen Land nun so etwas wie eine Zivilgesellschaft entsteht. Getragen wird diese Zivilgesellschaft

 

Pauline Tillmann Berlin

Gulya geht nicht weg
Einblick in die russische LGBT-Community

Während viele Russen ihrem Heimatland den Rücken kehren, hält Gulya Sultanova tapfer die Stellung. Sie organisiert das LGBT-Festival „Bok o Bok“ und lässt sich nicht einschüchtern. Das Portrait einer mutigen, unerschrockenen Lesbe in St. Petersburg.

 

Pauline Tillmann Berlin